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Haarmontage von Zesox – ein erfolgreicher Fischerausflug!

Posted by on 01/08/2013

Fischen macht süchtig!
Gestern waren der Wolf und ich das erste Mal seit fast 3 Monaten wieder Karpfenfischen! Der Mai ist in unserem Haupt-Fischerrevier ja genereller Schonmonat, dh. da darf sowieso nicht gefischt werden, Anfang Juni gab es dann das große Hochwasser, wo man wochenlang nicht ans Wasser kam. Und im Juli hatten dann die Mücken Hochsaison, wer da Fischen war ist selbst schuld, wenn er zerstochen wurde! Zudem war es grad die letzten Wochen eh nur heiß.

Sowohl den Wolf als auch mich hat es ständig in den Fingern gejuckt, einfach ans Wasser zu fahren und zu gucken, ob überhaupt noch Fische vorhanden sind, beim Hochwasser wurde ja ein Großteil ausgeschwemmt und gerade die wirklich Kapitalen sind vermutlich allesamt weg.
Da Fischen allerdings wenig schlau gewesen wäre, habe ich zumindest unsere Ausrüstung sortiert und überprüft, was uns alles fehlt und wo wir wieder neues Equipment nachkaufen müssen – es gibt nichts ärgerlicheres als ein fehlendes Teil, wenn man gerade losfischen möchte, aber dann doch nicht kann!!

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Bisher haben wir immer im Angelshop “um die Ecke” eingekauft, allerdings kann ein bisschen Preise vergleichen nicht schaden, dachte ich mir, außerdem wollte wie gerade beim Karpfenangeln mal wieder ein paar neue Produkte und Marken ausprobieren. Also habe ich mir die fehlenden Dinge in unserer Karpfenbox einfach online im Angelshop Zesox bestellt. Dort findet jeder Angler, was sein Herz begehrt – ob das nun eine neue Rute samt Rolle oder eine Wathose ist, vielleicht auch nur etwas Kleinkram wie Haken, Karabiner oder Vorfächer oder auch (Kunst)Köder, Boilies und Kescher.

Insgesamt 29,75 Euro habe ich für insgesamt 4 Bleie, zwei Packungen Haarmontage-Haken, eine Packung Safety Clip Leadcores, einem kompletten Wirbelsortiment sowie einen kleinen Kunstköder für den Wolf zum Spinnfischen bezahlt, nach Österreich kostete der Versand zudem noch 6,90 Euro. Das Wirbelsortiment-Tönnchen und der kleine Kunstköder, der eine Laube imitieren soll, wanderten gleich in den Spinnrucksack, wo sie auf ihren ersten Einsatz warten. Wenn der kleine Wobbler erfolgreich ist, wird der Wolf wohl zukünftig öfter solche Kunstköder online kaufen.

zesox8links: Karpfenausrüstung, rechts: Spinnfischausrüstung

Den Rest, also die Bleie, Leadcores sowie die Haken hatten wir dann gestern am Wasser mit, wo der Wolf sich um den Zusammenbau der Ruten und Rutenhalter kümmerte, während ich die Montagen zusammenbastelte. An Land machten sowohl die Bleie als auch die Leadcores und die Haken einen guten Eindruck – ob die Qualität hält, was sie verspricht, das sieht man leider meist erst dann, wenn man einen Fisch am Haken hat. Denn in diesen Momenten entscheidet sich, ob der Fisch abreißt oder gelandet werden kann…

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Wie sonst auch hatten wir unsere Ruten relativ schnell ausgelegt, da die verwendeten Kleinteile von Zesox ja vom Aufbau fast eins zu eins dem gewohnten Equipment aus dem Angelgeschäft um die Ecke entsprachen. Grundsätzlich gibt es von Marke zu Marke immer nur geringfügigste Unterscheidungen, etwaige Materialfehler oä. entdeckt man meist erst dann, wenn der Fisch abreißt! ;-)
Also hockten wir uns in unsere Sessel, sprühten uns vorsichtshalber gleich mit einer doppelten Ladung Anti-Mücken-Mittel ein und harrten der Dinge, die da kommen mögen. Das Wetter war relativ trüb und sah eher nach Regen aus, aber ich war guter Dinge, dass es doch halten würde.

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Die Zeit verging ergebnislos, so wie ich es erwartet hatte. Da ich von Anfang an eher mit der Einstellung ans Wasser gestartet war, dass sowieso nichts passiert, war ich auch nicht besonders böse, dass weiter draußen dauernd die Wasserskifahrer vorbeifuhren und ständig Wellen ans Ufer warfen.
Zum Glück waren die Mücken nicht besonders lästig, in der Hinsicht hätte ich eher erwartet, dass die sich wie ausgehungerte Vampire über uns hermachen würden.

Als dann plötzlich auf einmal der linke Bissanzeiger anfing, wie blöde zu piepsen starrte ich daher ziemlich doof aus der Wäsche und wusste im ersten Moment nicht so ganz, was tun. Zum Glück übernahmen meine Instinkte die Führung und ich hopste die steile Böschung hinunter und riss die Rute aus den Banksticks. Der erste Kontakt mit dem Fisch war hergestellt und ich fühlte mal vor, womit ich es hier zu tun hatte.

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Zuerst tat der liebe Fisch nicht sonderlich viel, sondern ließ sich eher träge ans Ufer kurbeln ohne wirklich merklich viel Widerstand zu zeigen – ich dachte also an eine nette Brasse oder vielleicht eine schöne Schleie. Alles nur Tarnung, wie sich eine Minute später herausstellte, denn auf einmal fing der Fisch an, mit ordentlich Zunder etwa 50 Meter links von mir in Richtung Ufer abzudüsen – hatte der Mi*tkerl doch ernsthaft beschlossen, dort in das im Wasser liegende Gebüsch abzuhauen.

Ich stand also da, mit den Füßen im gatschigen Uferbereich, die Rute in die Hüfte gestemmt und kurbelte – die selbe Länge auf, die der Fisch im selben Moment wieder abzog.  Keineswegs durfte mir der Fisch in dieses Gebüsch kommen, sonst könnte ich mich gleich von ihm verabschieden. Fischlein hing sich gleich noch ein bisschen schwerer in die Rute, sodass ich das Gewicht ordentlich in der Schulter zu spüren bekam – mir tut die Schulter übrigens jetzt noch weh! =P

zesox3auf dem zweiten Foto sieht man, dass ich ein bisserl fertig bin!^^

Nach einer schier endlosen Ewigkeit konnte ich den wunderschönen Schuppi (mein erster Schuppenkarpfen übrigens) endlich landen und wir posierten kurz für ein kleines Foto vor der Kamera. Dummerweise hatte sich Schuppi mit der Rückenflosse so in den Maschen des Keschers verfangen, dass wir den Kescher zerschneiden mussten, um den Fisch ohne weitere Verletzung befreien zu können. Auf der Abhakmatte musste ich feststellen, dass der Fisch offenbar schon von jemand Anderem gefangen worden sein musste, dort aber wohl abgerissen ist, da der Schuppi eine Wunde am Maul hatte. Also sahen wir schnell zu, dass wir den Fisch wieder ins Wasser brachten.

Schön voller Fischschleim, aber glücklich inspizierte ich die Montage, um zu überprüfen, ob man sie noch einmal verwenden konnte. Sowohl das Leadcore als auch der Haken und das Blei sahen noch einwandfrei in Ordnung aus – und dass sie einen netten, etwa 6-7 Kilo schweren Karpfen aushalten, hatten sie ja gerade bewiesen!
Hochzufrieden montierte ich einen neuen Boilie und warf die Rute wieder aus – danach konnte ich mir endlich die Misere mit dem Kescher genauer ansehen: der musste wohl das Zeitliche segnen, mit so einem großen Loch ist er kaum mehr wiederverwendbar.

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Der Wolf und ich platzierten uns also wieder und waren uns einig, dass wir nun nicht mehr Glück haben konnten – schließlich hatten wir Beide nicht einmal mit EINEM Fisch gerechnet und doch hatten wir bereits einen gefangen. Lieber einen kaputten Kescher als einen verletzten Fisch – ein neuer Kescher muss in jedem Fall her, so kann man den leider nicht mehr benutzen. Gerade als der Wolf sich aufmachte, um den Weg zu einem anderen Fischerplätzchen zu erkunden, fing auf einmal der andere Bissanzeiger an, Alarm zu geben.

Die ersten paar Schritte hatte der Wolf noch nicht wirklich Stress, als sich jedoch auf einmal die Rolle fast überschlug, weil der Fisch mit einem Affenzahn abdüste, hätte er sich fast an der steilen Böschung zerkugelt. Auch dieser Fisch zeigte definitv Kampfgeist und düste von links nach rechts, sodass wir die ersten Minuten nicht einmal sagen konnten, auf welcher Seite wir den Fisch schließlich landen. Wieder steuerte der Fisch ein Geäst halb unter Wasser an, um dort den lästigen Haken loszuwerden.

Irgendwie schaffte der Wolf es, den Fisch dann doch davon zu überzeugen, sich für ein kurzes Shooting aus den Fluten heben zu lassen. Zum Glück war der Karpfen groß genug, dass er nicht gleich wieder durch den löcherigen Kescher abhauen konnte. Und auch die Abhakmatte leistete wieder gute Dienste, sodass wir den Fisch sicher auf den einzigen, ebenen Fleck transportieren konnten.

zesox

Fällt euch etwas auf?
Ja genau! Es handelt sich um ein und den selben Fisch, die Verletzung im Mundwinkel identifizierte ihn eindeutig! Hatte der Lauser doch glatt geglaubt, wenn er nach dem ersten Erlebnis einfach die Seite wechseln würde, dann würde er nicht noch einmal gefangen werden! ;-)
Also durfte er zum Zweiten mal nach einem kurzen Ausflug an Land wieder ins Wasser zurück und der Wolf und ich beschlossen, zusammenzupacken – immerhin hatten wir Jeder einen Karpfen und außerdem wurden nun die Mücken wach. Und als Mückenfutter wollte ich nun wirklich nicht enden!

Ich finde, für den ersten Versuch auf Karpfen nach fast 3 Monaten waren wir sehr erfolgreich! Und die Montagen aus dem Online-Shop von Zesox haben auch einwandfrei gezeigt, was sie können! Denn obwohl unser hübscher Schuppi echt gekämpft hat wie ein Berserker, so hat die Montage brav gehalten! Bei Zesox schauen wir nun sicher öfters vorbei… da fällt mir ein, dass wir sowieso einen neuen Kescher brauchen…

12 Responses to Haarmontage von Zesox – ein erfolgreicher Fischerausflug!

  1. Manus-Testwelt

    Hehe das ist ja cool zweimal der gleiche Karpfen an einem Tag. Entweder wollte der nun echt Modell werden oder aber es war ein Selbstmordkarpfen :D
    Wenn ich euch Beide da so sehe überkommt es mich, aber ich war noch nie angeln – ergo wäre ich viel zu doof dazu ^^
    Und still sitzen bleiben? Das wäre ja nun nicht meins ^^

    • Mestra Yllana

      Ich glaube einfach, dass der riesigen Hunger hatte! Das Problem ist ja, dass der ganze Seegrund durch den Hochwasserschlamm bedeckt ist und dadurch gibt es nu nicht viel zu fressen… vor dem Hochwasser gab es ja allerlei Futter am Boden.

      Ach Manu, das mit dem Fischen ist gar nicht so schwer, wir würden dir schon helfen! =) Und das mit dem Stillsitzen lernt man ganz easy, ich konnte mir das früher auch nie vorstellen. Aber wenn du erst Mal deinen ersten Fisch gefangen hast, bist eh mit diesem Fieber angesteckt!!

  2. Vicky

    Wow das muss ein unglaubliches Erlebnis sein so nen Riesen Karpfen zu fangen. Ich hab das noch nie zusammen gebracht :(

    • Mestra Yllana

      *grins* Musst mal einen Zwischenstop in Linz einlegen, Vicky, wenn du/ihr wieder mal dan Gmunden fahrt, dann schauen wir mal, ob du nicht auch einen Karpfen fangen kannst! =)
      Mein erster Spiegelkarpfen war ein bisschen größer, aber der hat nicht so stur gekämpft wie der Schuppi! =)

  3. Denise

    Huhu,

    schöne Bilder, aber ich glaub, dass angeln nicht so mein Ding wäre. Mein Mann war früher viel und oft angeln und hat auch den einen oder anderen Fisch heimgebracht. Er versucht mich immer wieder mal zu überreden gemeinsam loszuziehen, aber bislang hat er mich noch nicht dazu gebracht. :-P

    Angelt ihr eigentlich auch und futtert euren Fang oder posiert ihr nur? Ich habe da ja keine Ahnung von… :-D

    LG

    • Mestra Yllana

      Geh doch einfach mal mit, muss dich dein Mann aber auf jeden Fall mal ranlassen, wenn ein Fisch gebissen hat! Ich fand die ganze Sache mit dem Angeln anfangs auch fad – bis ich meinen ersten Fisch gefangen hatte… ab da war es wie eine Sucht! =)

      Wie genau meinst du? Klar fangen wir unsere Fische selbst, machen dann ein Foto und schmeißen sie meist wieder rein, va. bei den Karpfen, weil die oft über dem ausgeschriebenen Maß liegen und dann muss man sie sogar wieder reinschmeißen. Wenn wir mal einen unter 65cm fangen, dann nehmen wir den auch mit, denke ich! Und wenn wir wo anders fischen und eine schöne Forelle oder so fangen, dann essen wir die auch mal! =)

  4. Martina

    Ein riesiger Fisch… wow und wunderschön anzusehen.

    Brav, dass er wieder ins Wasser durfte :-)

    Tolle Gegend und schöne Fotos.

    • Mestra Yllana

      *hihi* Lieben Dank, Martina!

      Naja, zum Einen war er sowieso zu groß zum mitnehmen, andererseits war der so brav und auch so schön, dass ich den sowieso wieder hätte reinschmeißen wollen! =)

  5. Ruby

    Hey meine Lieben,

    was für ein Prachtexemplar, wenn ich das mal sagen darf. ;o)
    Lasst ihr die Fische immer wieder frei oder nehmt ihr sie auch ab und an mit heim?!

    Mein Dad angelt ja auch gerne und ist immer total begeistert, wenn er mal wieder einen dicken Fisch an der Angel hatte. Ist schon was Tolles. ;)

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      *grins* Ich hab den Napoleon getauft, bin grad draufgekommen, dass ich das gar nicht erwähnt hatte!^^

      Naja, beim Karpfenfischen ist es so, dass wir die Karpfen vermutlich so gut wie immer wieder freilassen werden, bisher haben wir ja noch keinen “Portionsfisch” gefangen, der das vorgegebene Schonmaß unterschritten hätte. Aber wenn wir “normal” angeln (also meistens Feedern) gehen, dann nehmen wir auch schon mal eine Forelle, Barbe, Nase, Döbel, oder, oder, oder mit und räuchern, kochen oder backen den Fisch dann auch! =)

      • Ruby

        Ah, okay das hätte ich jetzt auch gewundert. :D
        Dachte schon ihr angelt nur und esst die guten Fische gar nicht. Wobei ich ja nichts sagen darf, ich esse die ja auch nur paniert. ^^
        Mein Angler-Papa freut sich darüber natürlich so richtig wenn er seinen Räucherofen anschürt ^^

        Übrigens ein guter Name. Napoleon der Wiederholungstäter. Vielleicht wollte er ja unbedingt mit euch mit. ;o)

        Lieben Gruß,
        Ruby

        • Mestra Yllana

          Nene, wir essen die auch, keine Bange! =)
          Aber paniert mag ich Fisch nicht, schon gar nicht als Fischstäbchen, die haben für mich so gar nix mehr mit Fisch zu tun, die mochte ich schon früher nicht!

          Keine Ahnung, was Napoleon genau bezweckte… wahrscheinlich hatte er nur Riesenkohldampf! =P

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