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Antitranspirant von drydry im Test

Posted by on 16/05/2014

Bereits vor einigen Wochen trudelte ein kleines Testpäckchen bei mir ein – natürlich war es bereits angekündigt und ich freute mich eigentlich sehr darauf, das Antitranspirant von drydry auf Herz und Nieren zu testen, auch wenn ich eigentlich zu den Menschen gehöre, die nicht übermäßig schwitzen.
Doch auch mich überfallen schon mal Schweißausbrüche, vor allem, wenn es mal wieder stressig wird und ich möglichst viel Arbeit in möglichst wenig Zeit und mit geringstem Maß an Ressourcen erledigen möchte.

Vorab kann ich schon einmal sagen: mich persönlich stört es relativ wenig, wenn ich schwitze, ganz im Gegenteil, denn am Schwitzen merke ich, dass ich mich gerade körperlich anstrenge und dieses Gefühl finde ich vor allem im Fitnessstudio gar nicht mal so schlecht. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen verquer, ist aber so. Was mich allerdings stört, ist die Geruchsentwicklung – das typische “Schweißeln” wie man so schön sagt.

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Leider kam mir dann allerdings eine allergische Reaktion auf ein neues Waschmittel dazwischen – die Haut in meinen Achseln fing leider an, sehr auszutrocknen und abzuschuppen. Ein Besuch beim Hautarzt brachte mir vorerst ein Deo-Verbot und eine wirksame Heilsalbe ein – nun hieß es entweder, die Testphase zu verschieben oder jemand Zuverlässigen zu finden, der als Testperson für mich einspringt. Zum Glück erklärte sich DER ultimative Goldschatz von einer Freundin dazu bereit, sodass ich ihr das Antitranspirant sowie die dazu benötigten Wattepads überreichte.

Was ist drydry?
Dabei handelt es sich um ein Antitranspirant, dh. während bei herkömmlichen Deos meist nur Duftstoffe dazu verwendet werden, den unangenehmen Geruch zu übertünchen, verhindert ein Antitranspirant durch das Verschließen der Poren das Schwitzen von Grund auf.
drydry wird gänzlich ohne Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt und ich vor allem durch die fehlenden Duftzusätze sowie dem fehlenden Alkohol auch für sensible Haut geeignet.

drydry-Produkte gibt es sowohl für die Achseln als auch für die Füße zu kaufen – mein Originalprodukt drydry zB. ist für die Achseln gedacht. Das relativ kleine Fläschchen enthält 50ml Flüssigkeit (erhältlich für 19,90 Euro im Shop) und wenn ich ehrlich bin war ich zu Anfang doch sehr skeptisch, ob diese doch relativ kleine Menge wirklich für etwa 6 Monate (!!) ausreichend sein soll.

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Trotz der relativ großen Öffnung ist drydry trotzdem gut zu dosieren, da die Flüssigkeit ziemlich dickflüssig ist und auch durch den Wattepad aufgefangen wird.  Nach “unserer” mehrwöchigen Testphase ist die Flasche immer noch sehr gut voll. Ob man wirklich 6 Monate hinkommt kann ich nicht sagen, aber 3 oder 4 Monate sind sicherlich zu schaffen.

Die Anwendung:
drydry sollte im Optimalfall auf die frisch gewaschene, jedoch nicht frisch rasierte Achsel aufgetragen werden. Am Besten macht man dies Abends, indem man einfach ein, zwei Tropfen der Flüssigkeit auf einen Wattepad gibt und sanft damit über die Achsel streicht. In den ersten Tagen ist die Anwendung täglich empfohlen, später reicht es auch aus, das Prozedere alle 2 bis 3 Tage zu wiederholen.

Meine Freundin hat mir wirklich ein super Feedback über ihre Testphase zukommen lassen, sodass ich euch nun genauestens über die Wirksamkeit von drydry informieren kann. Für die einfach Anwendung gibt es schon einmal Pluspunkte, auch wenn es zu Anfang etwas seltsam ist, statt mit dem gewohnten Roller oder Spray mit einem Wattepad zu hantieren. Aber das gibt sich relativ schnell und nach ein paar Mal hat man sich ganz gut umgewohnt. Wie auch bei vielen anderen Dingen ist auch hier Gewohnheit alles! =)

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Das Schwitzen selbst, also quasi der “Flüssigkeitsverlust” wurde nicht wirklich merklich weniger (man muss dazu sagen, dass meine Freundin nicht wirklich übermäßig stark schwitzt), den großen Pluspunkt hat sie aber am Geruch entdeckt und zwar sogar in zweierlei Hinsicht: zum Einen entwickelten die Achseln so gut wie keinen “Stinkegeruch” mehr, das berühmte “Schwitzeln” blieb also so gut wie aus.

Andererseits fand sie es auch prima, dass drydry ja geruchlos ist – fast jedes Deo (egal ob Roller, Spray, Pumzerstäuber oder was auch immer) ist ja in irgendeiner Art und Weise  parfümiert, die Einen mehr, die Anderen weniger. Und mit drydry ist es einfach angenehm, mal nach “nichts” zu riechen – weder nach Schweiß noch nach einem parfümierten Deo, welches über kurz oder lang ja auch wieder einen unangenehm-penetranten Geruch entwickeln kann. Und wer mag, kann nun sein richtiges Parfum ganz “pur” tragen, ohne Duftcocktail.

Wie in vielen anderen Deos auch ist in drydry “Aluminium”, genauer gesagt Aluminiumchlorid-Hexhydrat enthalten – wer in den letzten Wochen die Diskussion in den Medien mitbekommen hat, wird um die “Problematik” zu diesem Thema bereits wissen. Laut der Website von drydry kann es durch den häufigen Gebrauch des Antitranspirantes von drydry zu Hautreizungen kommen, allerdings ist das Produkt dermatologisch getestet und lt. Homepage unbedenklich.

In wie weit der Verdacht, dass aluminiumhaltige Antitranspirantien (Brust)Krebs auslösen oder sich das Aluminium in den Organen ablagert, stimmt, das kann ich euch leider nicht beantworten. Wer lieber auf aluminiumhaltige Deos verzichtet, für den wird auch drydry nicht in Frage kommen.

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Für mich persönlich ist dieser “neu aufgeworfene Verdacht” allerdings nicht mehr ganz so neu, denn diese Expertenmeinungen gibt es schon viel länger und sie waren mir auch schon vorher bekannt. Darum achte ich persönlich darauf, immer wieder abzuwechseln, dh. ich bin nicht komplett auf aluminiumfreie Deos umgestiegen, da diese leider in puncto Wirksamkeit trotzdem noch nicht ganz so weit sind wie die “bösen” Deos – die ich im Wechsel trotzdem noch benutze. Wichtig ist in jedem Fall, Deos nicht auf frisch rasierten Achseln anzuwenden, besonders, wenn es sich um “Alu-Deos” handelt…

Wie steht ihr zu der momentanen Diskussion?
Habt ihr drydry auch schon mal verwendet?
Wie sind eure Erfahrungen?

14 Responses to Antitranspirant von drydry im Test

  1. Brigitte

    Toller Bericht, ich kannte Drydry vorher gar nicht, aber klingt interessant. Geruchlos ist sehr gut, denn auf manche Deos riecht man, wie wenn man sich mit einem Klospray eingesprüht hätte. Ich habe zwar die Diskussionen mit den aluminiumhältigen Deos verfolgt, aber Schadstoffe sind überall drinnen, da dürfte man auch kein Getränk aus einer Plastikflasche trinken und kein gespritztes Obst und Gemüse, antibiotikahältiges Fleisch. Handy erzeugen ebenso Kopftumore und Krebs. Man müsste sich in die Steinzeit zurückversetzen wenn man allen Schadstoffen entgehen möchte. Ich verwende das Deo mit dem ich nicht stinke und werde Drydry auf jeden Fall man probieren.
    Liebe Grüße

    • Mestra Yllana

      Das “geruchlose” Argument hat der Wolf vorhin zu einem anderen Produkt ebenfalls vorgebracht. Manchmal ist es ganz angenehm, wenn das eine oder andere Produkt mal keinen Eigengeruch entwickelt, auch wenn der noch so gut und duftend sein mag.

      Ich bin da auf deiner Wellenlänge, wenn man überlegt, wie viele schädliche Dinge wir tagtäglich benutzen, dann kann einem schon schlecht werden. Und im Grunde genommen haben wir alle diese Schadstoffe ja selber geschaffen, egal, welches Teil man als Beispiel heranzieht.

  2. Ninjaprincess

    Ein wirklich interessantes Produkt. Davon habe ich davor nichts gehört.
    Mit dem Aluminium bin ich gespalten, ich benutze auch Deos mit Aluminium.

    Lieben Gruß Marci
    Ninjaprincess

    • Mestra Yllana

      Man kommt leider kaum darum herum, wenn man wirklich ein zuverlässiges Deo verwenden möchte. Klar, Alternativen gibt es schon, aber die stecken eben noch in den Kinderschuhen und haben noch einige Mankos, die ausgemerzt gehören.

  3. shadownlight

    tja ja die aluminiumtheorie auf die ich auch eingegangen bin. ich selber versuche es gerade mit deos ohne dem zeugs, aber ich denke, dass wird auf die dauer keine alternative für mich sein. ich kaufe und kaufe deos ohne alu, aber entsorgen die meisten gleich wieder. vorher nutzte ich yerka aus der apotheke für 10 euro (2xwchtl.) und ich hatte echt ruhe, aber auch mit genug alu drin.
    ich warte erst mal ab ob noch mehr geforscht wird, so richtig ist ja bisher noch nichts gesagt.
    liebe wochenendgruesse!

    • Mestra Yllana

      Also eine Alternative, mit der ich auch wirklich ähnlich zufrieden bin wie mit den bisherigen, “herkömmlichen” Deos habe ich leider immer noch nicht gefunden. Solltest du also den Durchbruch schaffen, verrate mir bitte dein Geheimnis! =P

      Es ist halt schwierig in der momentanen Situation, so richtig stichhaltig bewiesen ist ja nach wie vor noch nichts, obwohl die Situation immer wieder einmal hochkocht. Ich finde das alles ehrlich gesagt sogar ein bisschen eigenartig, vor zwei Jahren sagten sie im Grunde genommen ja genau das selbe, dann schlief alles wieder ein… klar also irgendwie, dass nun jeder skeptisch ist!

  4. Die Isi

    Sehr interessant… tendiere dazu, es auszutesten, weil ich leider zu starkem Schwitze neige, auch ohne große Anstrengung. Wenn das Thermometer nächste Woche wieder die 30-Grad-Grenze erreicht, dann gehts wieder los….
    Das Problem ist allerdings, dass das bei mir nicht mal zwingend Achselschweiß betrifft, sprich, hinsichlich unangenehmer Geruch komm ich dem schon mit normalen Deos bei. Vielmehr läuft mir an richtig heißen Tagen dann quasi das pure Wasser permanent von der Stirn… hat mit unangenehmem Geruch nicht viel zu tun, ist aber natürlich ein verdammt unangenehmes Gefühl, sieht nicht schön aus und jagt jedes Makeup zum Teufel. Und auch wenn Schwitzen für den Kreislauf eigentlich gesund ist… dagegen hätte ich echt gerne mal ein Wundermittelchen…*seufz* -.-

    • Mestra Yllana

      Ooooh, soll es bei euch auch so heiß werden? Ich finde das schlimm – die ganze letzte Woche hat es geschüttet wie nur was und es war ziemlich kalt und zwei Tage später soll es 30 Grad kriegen, das ist doch nicht mehr normal….

      Diesen Stirnschweiß kenne ich, den finde ich ziemlich unangenehm, unangenehmer sogar als Achselschweiß, weil man da ständig dran rumwischen muss und dann ist – wie du schon sagst – jedes Makeup beim Teufel und sei es noch so zart. Und vor allem werden dann die Haare nass und da bin ich mordsmäßig heikel… =(

  5. Ralph

    Grundsätzlich ist es nicht empfehlenswert, ein “Antitranspirant” auf “Herz und Nieren” zu testen!!! Denn wenn Herz und/oder Nieren schwitzen, hilft nur ein kräftiger Schluck Whiskey/Cognac oder ähnliches ;-)))
    LG,
    Ralph

    • Mestra Yllana

      Du hast natürlich selbstverständlich recht, mein Lieber! Erst recht, wo ich weder Cognac noch Whiskey mag, sondern lieber bei “leichteren” Getränken wie Cider oder Bier zugreife! =P

  6. Ruby

    Im Großen und Ganzen klingt das Deo ja gar nicht so schlecht. Ähnlich wie das, welches ich derzeit benutze. :o)

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Wir konnten grundsätzlich nichts negatives daran feststellen – und wie es mit dem enthaltenen Aluminium steht, das ist ja nach wie vor noch nicht wirklich bewiesen. Und wie schon gesagt: würde man alles vermeiden, was irgendwie schädlich sein könnte, müssten wir uns schon in die Steinzeit zurückversetzen…^^

  7. margit

    Ich kenne dasDeo noch nicht ! Wuerde mir zusagen ….alle anderen hatte ich entsorgt.
    LG und eine schöne Woche

  8. Farid Abroudi

    Hallo zusammen,

    erst ein Mal einen riesen Dank für den tollen Bericht.

    Das Thema Aluminium-Chlorid wird des öfteren heiß diskutiert, man sollte aber bedenken, dass die Anwendung dermal erfolgt. Das Antitranspirant setzt sich lediglich auf die Schweißporen und verhindert somit die Schweißbildung an den jeweiligen Stellen, sobald man die Anwendung länger als drei Tage aussetzt löst sich der Wirkstoff auf. Ein Antitranspirant ist also völlig unbedenklich.

    Informiert euch gerne auf unserer Webseite http://www.drydry.de.
    Für Fragen und Anregungen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfügung.

    Viele sonnige Grüße aus Darmstadt
    das drydry Team

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