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Buchprojekt 2013: 52 Bücher, Woche 21 und 22

Posted by on 16/06/2013

Nachdem ich es gestern geschafft habe, bis heute wach zu bleiben (dh. ich musste mir mir dem Wolf mehrere widerliche Grusel-Horror-Blödfilme ansehen, sodass ich nicht zum Schlafen kam, was mir persönlich wichtiger gewesen wäre, als so ein depperter Film), bekam ich um Punkt Mitternacht gleich auch noch die Erinnerung des Fellmonsters ins Postfach. Sprich, während ich noch nicht einmal das 21. Thema behandelt hatte, warf sie auch schon das 22. Thema ins Rennen. Dabei war ich die Wochen zuvor immer so brav… ok, ein oder zweimal… dank der liebevollen Projektmuddi eben! =)

Letzte Woche hätten wir zum Thema

Ein bestimmtes Genre

unseren Senf dazugeben sollen. Klingt locker-flockig-flauschig leicht und ist es auch, wenn man nicht damit anfängt, es zu zerdenken und großartig was hineinzuinterpretieren. Und da ich gerade vom Fitnessstudio komme und mein einziger Gedanke dem Mittagessen gilt, habe ich sowieso keine Energie dazu, lange etwas herumzutüfteln. Das Fellchen hat’s schlau gemacht und einfach die Genres aufgezählt, die sie nicht mag. So werde ich es wohl auch machen.

Ich mag keine Biografien, abgesehen von Bio’s über knackärschige, anbetungswürdige Sexgötter wie zB. Jon Bon Jovi oder auch Hugh Jackman. Da mache ich eine Ausnahme – natürlich auch für die Biografie der allerliebsten Projektmuddi – denn Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel, das weiß jedes Kind!
Auch mit Gedichtbänden und so Poesie-Zeug kann ich leider nicht allzu viel anfangen, auch wenn ich ehrlich zugebe, dass es doch ab und an schöne Gedichte gibt, die mir sehr gut gefallen. In der Schule mussten wir zum Beispiel mal das Gedicht “John Maynard” von Theodor Fontane auswendig lernen – ich kann jetzt noch fast das ganze Gedicht auswendig! 

Ansonsten bin ich ein Genre-Leser, das heißt, ich hangele meist von Genre zu Genre, halte mich beispielsweise einige Wochen oder auch Monate im Genre “Krimis” auf, dann fällt mir  wieder ein Thriller in die Hände und dann lese ich die nächsten Wochen wieder mehr oder weniger bewusst nur Thriller, usw. … man kann also sagen, ich habe kein bestimmtes Lieblings-Genre, sondern viele. Je nach Stimmungslage und momentaner Verfassung ist eben gerade dieses oder jenes Genre am Zug.

* * * * *

Weg von den Genres hingeflitzt zum Bücherregal.. aber nicht zu irgendeinem Bücherregal oder etwa zum einem Eigenen, nein, ich darf ein virtuelles Bücherregal füllen! Aber nicht nur füllen, offensichtlich gehören auch noch Bücher versteckt! Da ich nicht so der Experte in puncto “Ratschläge für Eltern” bin, werde ich das Thema einfach ein bisschen anders gestalten:

Bücherregal für Jugendliche einrichten (welche Bücher gehören gut versteckt ;-) )

Ich nehme dazu einfach ein Beispiel aus dem richtigen, realen Leben und beschreibe einfach, wie mein Bücherregal in jungen Jahren aussah. Zuerst hangelte ich mich durch die typischen Teenie-Mädchen-Bücher wie “Sieben Pfoten für Penny”, ging dann über zur “Knickerbocker-Bande”, Pippi Langstrumpf… uh, nicht zu vergessen den Trotzkopf und auch die alten “Hanni und Nanni”-Bücher meiner Mama, die ich irgendwann einmal im Schrank entdeckte.

Jap, das klingt alles nach relativ alten oder älteren Büchern, die eigentlich die Generation vor mir gelesen hat, aber meine Eltern waren lange der Meinung, dass sie mir keine neuen Bücher kaufen bräuchten. Und später erledigte sich das Problem dann sowieso dadurch, dass ich zuerst Bibliotheken entdeckte, danach Flohmärkte und irgendwann begannen die Bücher von ganz alleine, mir zuzufliegen, indem nämlich alle Bekannten, Freunde und Verwandten ihre (alten) Bücher bei mir abluden.

Natürlich las ich so ziemlich alles – egal ob es ein Erwachsenenbuch war, welches noch gar nicht altersgemäß war, Liebesschnulzen, schwere Schmöker, die ich teilweise erst viel später verstand, als ich sie nochmal las, aber auch diese ganzen Schundheftchen in denen es versteckt “heiß herging”. In besonderer Erinnerung sind mir dabei die Western-Heftchen  geblieben, zB”Lassiter”, da ging es dann schon weniger versteckt zur Sache. Da saß ich nicht selten mit glühenden Wangen am Küchentisch und hoffte, dass mir niemand ansah, was ich da gerade las!^^

Mir hat dieses Durcheinanderlesen, aber auch das Lesen nicht altersgemäßer Lektüre so gar nicht geschadet (den Schaden habe ich definitiv nicht von den Büchern – warum stelle ich nur dauernd Parallelen zum Fellchen fest??) und ich finde auch, dass man vor Jugendlichen fast keine Bücher verstecken muss. Natürlich sollte man besonders grausige Bücher und auch dieses ganze Erotik-SM-Bondage-unterwirf-dich-mir-Zeugs, welches imo ja gerade so in Mode ist, nicht unbedingt besonders auffällig wo hinstellen, das setze ich aber voraus.

Wie ihr seht, habe ich wirklich nicht unbedingt viel Ahnung, was, wo, wie, wichtig wäre mir auf jeden Fall, dass mein Teenie-Kind den Zugang zu den Büchern überhaupt findet, heutzutage hängen die meisten ja sowieso nur noch vorm PC, dem Fernseher oder ihrem Smartphone…

6 Responses to Buchprojekt 2013: 52 Bücher, Woche 21 und 22

  1. Fellmonsterchen

    “Besonders grausige Bücher”… In meiner Autobiographie gibt es ja auch einige sehr brutale Szenen, ich denke an die lange Phase des Caipientzugs (es waren mehrere Wochen) — ob ich diese Passagen doch wieder rausnehmen sollte? ;-) Ich meine, wenn das ein zartbesaiteter Jugendlicher in die Finger bekommt, der ist ja seelisch erst mal am Boden zerstört!
    Jedenfalls bist Du jetzt wieder auf dem Laufenden beim Projekt, das hat scheiß Herzchen verdient!
    ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

    • Mestra Yllana

      Oh, vielen Dank für diese atemberaubende Auszeichnung! Scheiß Herzchen bekommt man nun nicht alle Tage, ich bin ganz gerührt! Diese Projektmuddelei lässt dich ganz und gar butterweich erscheinen! =P

      Ja, ich kann mir vorstellen, dass in deiner Autobiografie einige brutale Szenen enthalten sind… aber streiche sie bitte nicht, es würde das Endergebnis wahrlich verfälschen!!

  2. Sven

    Hach, ob die solche Erotikbücher nun ganz vorne ins Regal stellen, oder ganz hinten, ist mir relativ egal. Das muss mir ja nicht peinlich sein, sondern dem Jugendlichen ;-)

    • Mestra Yllana

      *hihihihihi* Wohl wahr – aber peinlicher wäre es, sie ganz hinten zu verstecken, das käme einem Schuldeingeständnis doch sehr nahe!^^

  3. Ruby

    Hey,

    da würde ich dir jetzt mal voll zustimmen wollen. Denn es ist wirklich schade, aber die meisten Kinder lesen nicht mal ein Buch. Du musst es gar nicht verstecken, denn auch wenn es vor Ihrer Nase steht interessiert sie es nicht. Hauptsache es gibt einen Fernseher, eine Playstation oder ähnliches. Aus diesem Grund, würde ich auch meinen das Jugendliche eigentlich FAST alles lesen dürfen. Man muss ja auch dazu sagen, dass jeder andere mit jeweils anderen Büchern besser oder schlecht zurecht kommt.
    Aber letzten Endes sind wir froh, wenn das Kind mal sagt es hat sich ein neues Buch geleistet. ;)

    Lieben Gruß,
    Ruby

  4. Charis{ma}

    “heutzutage hängen die meisten ja sowieso nur noch vorm PC, dem Fernseher oder ihrem Smartphone…” – wenn das nicht stimmt, will ich Ottilie heissen :!:
    Aber mit ein paar Tricks bekommt frau auch die kids&teens von heute zum Lesen. Ich habe unserer Tochter ‘Die wilden Hühner’ geschenkt und das war ein voller Erfolg! Später kamen die Kinofilme, die sie mit ihren Freundinnen gesehen hat und dasselbe passierte vor fünf Jahren mit der ‘twilight’ Serie: erst Buch, dann Kinofilm.
    Etwas Erotik ist im Alter von 17 ja normal, solange es keine brutalen Sexszenen sind. Mittlerweile liest sie ganze Romane wie Zafons ‘Der Schatten des Windes’ … ;)
    LG Charis

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