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Das muss jetzt mal raus…

Posted by on 25/09/2014

Wer in letzter Zeit ein bisschen aufgepasst hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass ich nicht mehr so viel blogge wie noch vor ein paar Wochen – natürlich hat dies auch einen Grund. Jaja, ich weiß, dass vermutlich jede/r Blogger/in mal einen seiner/ihrer Artikel so anfängt und entweder kommt dann eine erfreuliche Nachricht wie zB.: “ich bin schwanger” oä. – oder aber auch das Gegenteil, dass nämlich vielleicht jemand gestorben ist, oder etwas anderes vorgefallen ist, dass den Schreiberling etwas aus der Bahn geworfen hat.

Und JA, auch ich habe nun die letzten Tage lange und ausführlich darüber nachgedacht, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben soll. Allerdings war (und ist hoffentlich noch immer) das Schreiben hier immer ein Ventil für mich – egal ob es mir gut ging, ich himmelhoch jauchzend herumflog oder ich tieftraurig, fuchsteufelswild und jähzornig, total fertig, unzufrieden mit der Welt im Allgemeinen und mir im Speziellen – wenn ich schrieb, dann ging es mir danach immer (noch) besser, ich fühlte mich freier und manchmal fand ich durch das Bloggen auch eine Lösung für ein Problem, auch wenn das Thema des Artikels GAR NICHTS mit dem Thema des Problemes zu tun hatte.

blumending

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist der Grund, warum es hier ein bisschen stiller wurde, die Artikel unregelmäßiger: es kam einfach alles zusammen. Privat habe ich gerade ein längerfristiges Projekt begonnen, welches mich (aber auch den Wolf, wobei ich saudankbar bin, dass er da so mitmacht und mich unterstützt wo er nur kann) nicht nur viel Aufmerksamkeit und Zeit kostet, es fordert mich eigentlich an allen Ecken und Enden, angefangen vom Zeitmanagement und meinem Organisationstalent, aber auch geistig und körperlich – und hinter jeder Kleinigkeit versteckt sich ein mittelgroßer Brocken Panik, den ich eigentlich nicht verstehe, weil er nicht zu mir passen mag. Und nein: ich bin weder schwanger noch ähnliches! =P

Von der Arbeit möchte ich jetzt ausnahmsweise mal nicht reden (darüber rede ich sowieso schon viel zu viel, aber vordergründig eher offline), doch auch hier gibts laufend eine Breitseite nach der Anderen.
Dann haben wir noch einen weiteren Brocken Panik (omg, jetzt stehen mir ernsthaft Tränen in den Augen, wie peinlich ist DAS denn??), der allerdings schon seit etwa einem Jahr an mir nagt: meinem Pap geht es nämlich gesundheitlich gar nicht gut, wir befinden uns stets auf einem Ärztetrip der Sonderklasse und egal was wir ausprobieren (oh ja, nun sind wir schon bei den windigen Werbeanzeigen für irgendwelche Wundertablettchen in Zeitungen angelangt), nichts scheint zu helfen.

Es bricht mir das Herz, diesen für mich so großen, starken und wie ein Fels in der Brandung stehenden Mann neben mir schrumpfen zu sehen. Hilflos zusehen zu müssen, wie er sich Tag für Tag trotz heftigen Schmerztabletten mit fürchterlichen Schmerzen durch die Sekunden und Minuten quält – und dass die Schmerzen wirklich schlimm sind, erkenne ich daran, dass er es auch sagt. Mein Vater ist mir sehr ähnlich – wir sind sehr leidensfähig und halten Schmerzen auch aus. Irgendwann hat er irgendwo seinen Lebenswillen verloren und dies sowie seine Aussagen, die er leider bitterernst meint, lassen mich wünschen, ich könnte ihm etwas von meiner Lebenskraft, meinem halbwegs gesunden Körper  geben. Ich würde auch sofort ein Stück meiner Lebenszeit dafür opfern, dass der Schmerz endlich verschwindet und es ihm wieder gut geht.

Mein Vater war immer und ist nach wie vor ein sturer, grantiger und sehr, sehr direkter Mensch – doch unter dieser rauen, harten Schale steckt ein sehr liebevoller Mensch. Er hat mich zwar nie überschwenglich gelobt für irgend etwas, doch mir war ein stolzes Aufblitzen seiner Augen und ein verschwörerisches Lächeln immer mehr wert, weil ich dann ganz genau wusste, dass er stolz auf mich ist.
Und allen Menschen, die anders von ihn denken, möchte ich sagen: ihr habt ihn nie wirklich gekannt, wolltet ihn vielleicht auch gar nicht kennen, wolltet nicht hinter die Fassade schauen. Ja, auch ich bin oft mit ihm zusammengekracht, war wütend, sauer, enttäuscht und grantig – aber wenn man ihn gebraucht hat/und braucht, war/ist er da, stand/steht mir zur Seite und ich wusste/weiß: irgendwie kriege ich das wieder hin – weil ER da ist.

Ein Lächeln ist nicht immer ein Lächeln – vielleicht versteckt sich nur jemand dahinter, schon einmal daran gedacht? Mein Lächeln ist meistens schon lange nicht mehr echt. Ich verstecke mich hinter meiner rauen Schale, der aufbrausenden Art, meiner Wut und meinem schäumenden Temperament, denn meine Wut war immer ein Puffer, der es mir – ähnlich wie das Schreiben – ermöglichte, meinen Frust abzubauen, die Ungerechtigkeiten zu verdauen und mir selbst zu sagen: pfeif darauf, was die Anderen denken. Dahinter verstecke ich mich und wünsche mir momentan eigentlich nur noch, dass mich alle in Ruhe lassen, mich bloß keiner anspricht, ansieht oder irgend etwas von mir will…

Wie dem auch sei – in all dieser Zeit bin ich also etwas dünnhäutig geworden und wenn man so einen Packen mit sich herumschleppt, dann ärgert man sich irgendwann auch über Dinge, die man normalerweise eher schneller wieder vergisst. So ärgern mich momentan auch Dinge, die mit dem Bloggen zusammenhängen – Leute, die sich an den Ideen anderer bereichern, Leute die Versprechungen machen und diese dann nicht einhalten, Leute die einem dreist ins Gesicht lügen oder hinter dem Rücken über Andere herziehen, sie diskreditieren und schädigen wollen.

Oder dieses “Ich bin mir selbst der Nächste”-Denken – zum Kotzen! Jemand erhofft sich einen Vorteil, erbitten von einem Anderen einen gefallen und dann geht etwas schief und die hilfsbereite Person ist einfach nur der Depp vom Dienst. Denn Mr. oder Mrs. Vorteil denkt nicht im Traum daran, den entstandenen Schaden zu beheben oder zu begleichen, NAAAIIINNN! Da hat man dann halt Pech gehabt, ist halt “blöd gelaufen” – aber entschuldigen muss man sich nicht, keineswegs.

Warum ich nun noch immer “funktioniere”?
Tja, das frage ich mich auch – ganz ehrlich! 

Vielleicht, weil es sich einfach “nicht gehört”, schwach zu sein – vielleicht, weil ich genau weiß, wenn gewisse Leute von dieser “Schwäche” wissen/erfahren, dass sie dieses Wissen nutzen, um mich endgültig am Boden liegen zu sehen. Und dass es diese Leute gibt, das weiß ich leider nur zu genau! Aber jetzt verrate ich Euch mal was:
ICH habe auch Leute, die HINTER MIR stehen, jawohl! Ich habe einen Wolf, der euch alle in Stücke reißen würde, würde ich ihn nur lassen. (Also nicht unbedingt bildlich gesprochen..) Und auf den ich mich immer verlassen kann. Ich habe ein paar ganz wenige Freunde, die wissen, wie es IN mir aussieht und die einfach auch nur mal zuhören. Und ich habe mich selbst und meine Wut, die ich nur wieder finden muss!

tröstkatzerich

Ach ja: den Tröstkatzerich gibt es auch noch! =P

Einige Momente in Bezug auf das Bloggen bzw. auch auf zwischenmenschlicher Ebene haben mich in den letzten Wochen aber auch immer wieder aufrecht gehalten und das möchte ich hier nicht vergessen. Zum Beispiel erhielt ich einige wirklich supersüße Überraschungspakete, die mir bis ganz, ganz tief drin das Herz erwärmt haben und wo mir auch die eine oder andere Träne entfleucht ist, obwohl ich versucht habe, sie nicht auszulassen! =P
Aber auch das eine oder andere Gespräch mit der einen oder anderen Bloggerin, die mir entweder auf herrlich sarkastisch-ironische Art und Weise “den Kopf gewaschen haben” oder einfach nur zugehört haben und “da” gewesen sind.

Ich weiß nun nicht so recht, wie ich diesen Post abschließen soll, ebenso wenig wie ich weiß, wie es hier weitergehen wird. Kreativitäts- und Schreibblockaden, Schreibunlust-Phasen, Zorn auf unfaire Aktionen und Wut über unverständliche Sachen die man meiner Ansicht nach einfach nicht macht, hatte ich ja schon viele und über die meisten bin ich auch hinweggeschwommen und dann war die Sache wieder gegessen.
Vielleicht (und das hoffe ich schwer, denn es würde mir das Herz brechen, dieses Blögchen aufzugeben und vor allem EUCH zu “verlieren”) rappel ich mich einfach wieder auf, klopfe mir den Staub vom Hosenboden und es geht weiter wie eh und je. Und dann wird mir dieser Post vielleicht/vermutlich/wahrscheinlich sogar peinlich sein, weil ich mir dann arg weinerlich vorkomme. Wenn nicht, dann werde ich mir halt was überlegen müssen. Obwohl ich euch wirklich gerne noch ein wenig länger auf die Nerven gehen möchte! =)

Zum Schluss möchte ich noch sagen: ICH WILL KEIN MITLEID – damit konnte ich noch nie etwas anfangen. Ihr müsst und braucht auch nichts zu kommentieren oder ähnliches (auch wenn ich mich freue, wenn ihr in Gedanken mal kurz bei mir verweilt) – vielleicht schenkt ihr einfach mal einem Wildfremden auf der Straße ein Lächeln, helft jemandem aus der Patsche oder haltet einfach mal für jemanden die Zeit an und hört ihm zu. Das wirkt oftmals Wunder – vielleicht könnt ihr kein Problem lösen, aber vielleicht macht ihr es jemandem ein bisschen leichter…

MIR ist jetzt zumindest ein bisserl leichter…

19 Responses to Das muss jetzt mal raus…

  1. Manu

    Och Kleine, ich habe dir ja dazu eben schon etwas gesagt und würde dich auch super gern einmal in den Arm nehmen!! Aber das weisst du ja auch :)
    Das Leben kann manchmal richtig schön schei… sein, ich merke das seid etlichen Wochen auch, könnte einfach mal für ein paar Wochen wegfahren – wenn das man alles so einfach wäre.

    Meine Oma meinte früher immer: Wenn du denkst, es geht nicht mehr – kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ich wünsche es dir von Herzen Kathi <3

    Ich denke ganz doll an dich und deinen Papa*drück dich*

  2. Brigitte

    Liebe Kathi, lass dich mal drücken. Leider ist das Leben ein Auf und Ab und Freude und Leid kommen immer im Wechselschritt und manchmal glaubt man, dass man es nicht schafft. Den Spruch von Manu habe ich auch schon oft in meinem Leben gehört und manchmal kommt wirklich ein Lichtlein, dass einem den richtigen Weg zeigt oder in einer Situation hilft. Wunder vollbringen oft TCM Ärzte, vielleicht gibt es doch eine Lösung gegen die Schmerzen. Ich denk an dich und wünsche euch alles Gute für die Zukunft. Ich schick dir ein Licht.

  3. margit

    Oh dein Text treibt mir die Tränen in die Augen ! Ich denke an dich und wünsche euch alles Liebe Gute für die Zukunft.
    Gvlg Margit

  4. Chris

    Fühl dich mal ganz heftig gedrückt und abgeschlabbert. Diese Phasen sind echt bescheiden und hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass der Staub ganz schnell vom Hosenboden fällt und du wieder aufrecht und froh durchs Leben gehen kannst.

    Ansonsten kann ich leider auch nichts sagen, denn mir fehlen einfach die Worte.

    Wuff-Wuff dein Chris

  5. Romy Matthias

    Bei jeder Zeile deines Berichtes, konnte ich nachfühlen wie es dir geht. Ich verstehe das. Ich hatte auch so eine Phase, wo ich kein Licht mehr im Tunnel sah. Meine Mutter erkrankte schwer, mein Vater starb, meine künstliche Befruchtung schlug fehl….es kam alles auf einmal. Aber kopf hoch, irgendwann ist alles überstanden und auch für dich wird wieder die Sonnen scheinen. LG Romy

  6. Dajana

    Ich weiß auch gar nicht so Recht , was ich schreiben soll …
    Zum einen würde es mich persönlich zum Weinen bringen , wenn ich tröstende Worte lesen würde , zum anderen kann man in dieser Situation auch schlecht einen Rat geben , außer aufbauende Worte …
    Ich mache es einfach und simpel :
    Du hast viel Glück mit deinem Wolf ( ich habe auch 2 ) und halte durch !!
    liebe grüße dajana

  7. Sabine K.

    In solchen Momenten find ichs saublöd, dass Du so weit weg bist, oder ich oder so, Du weißt schon, was ich meine! Ich will Dir auch kein Mitleid da lassen, weder hier, noch auf Fatzebuck.

    Wir kennen uns eigentlich ja gar nicht, aber soll ich Dir mal was sagen? Ich hab mich an Dich “gewöhnt”, an Deine Kommentare, ob haha, wie lustig, oder auch mal ganz ernst, Deine Aufreger…egal! Du bist auf jeden Fall für mich ein sehr liebenswerter Mensch und Menschen haben die Eigenschaft, dass sie auch mal nicht nur gut drauf sind, oder einfach Zeit für sich, für ihre Befindlichkeiten brauchen, sich zurückziehen, das reale Leben, was ohnehin einen höheren Stellenwert hat, wie das Online-Leben, einen einfach fordert und die ganze Kraft braucht. Deswegen brauchst Du Dich auch meines Erachtens nicht zu rechtfertigen, wenn es mal weniger zu lesen gibt. Dann gibts das eben irgendwann! So! Habe ich übrigens auch bei andren Bloggern schon geschrieben, die aufgrund welches Umstands auch immer ein Blog-Burn-Out erlitten haben. Es ist schön, wenn man als Leser neues “Futter” bekommt, aber keine Pflicht. Die, denen etwas an DIR liegt, nicht am Blog, die erspüren sowas, die machen sich echte Sorgen, was nichts mit Mitleid zu tun hat, sondern reine Empathie ist, die auch Du zulassen kannst :)

    Das mit Deinem Vater, kann ich nachempfinden, für mich ist der September aus ganz bestimmten Gründen ein furchtbarer Monat und meine Seele weint, mal mehr, mal weniger und ich hab zwar keinen Wolf, aber einen Michael und einen Wallee und wundervolle Freunde, die mich trauern lassen, wenn es halt mal grad so über mich kommt und die mir dann Stütze geben, wenn ich sie brauche und auch haben will. So hast Du Deinen Wolf, Deinen schnuckeligen Kugelkatzerich und auch ganz viele liebe Menschen um Dich.

    Nimm Dir Zeit für Dich, für Deinen Seelenfrieden, für den Kummer, für alles, was Dir grad auf den Schultern lastet und piepe und blogge, wenn Du es willst und was Du dann willst!

    Auch hier schick ich Dir mal einfach eine Umarmung und einen Sack voll Kraft, für alles, was vor Dir liegt!

    Liebste Grüße
    Bine

  8. TanjasBunteWelt

    Hm kein Mitleid schwierig, aber kannst du haben (aber ein bisal darf man schon), denn ich glaube du bist eine sehr starke Persönlichkeit die immer wieder von alleine hochkommt und das macht einen noch stärker ;-)
    Jeder macht mal eine Zeit durch, wo alles zusammen kommt, als hätte es darauf gewartet und mit voller Wucht mitten ins Gesicht! Aber man übersteht es, es ist zwar eine harte Zeit, voller Wut, Trauer, Angst und Hoffnung aber irgendwann hat man es auch überstanden.
    Ich kann dir versichern, aus eigener Erfahrung, es wird noch viel öfter im Leben passieren dass man an sich selbst zweifelt und keine Kraft mehr hat, sich denkt, jetzt geht es gar nicht mehr, ich will nicht mehr! Aber man rappelt sich immer wieder auf …umso wichtiger ist es, sich an dem zu erfreuen was man hat und wen man hat.
    Krankheiten die einen körperlich und seelisch alles abverlangen und man nur hilflos zusehen kann sind mehr als eine harte Prüfung wenn es einen geliebten uns nahestehenden Menschen trifft, doch die Zeit haben andere nicht.
    Was immer du auch sagen willst, rausschreiben oder schreien-mach es!!! Es hilft!!! und wir hören bzw. lesen es dann und sind für dich da ;-)
    Bussal Tanja
    Gott sorry so ein Schnulzenroman ;-)

  9. Martina

    Sei einfach mal ganz lieb und fest gedrückt.

    Mit deinem Papa, das tut mir megaleid. da drücke ich ganz fest die Daumen, es wird wieder besser.

    Für dein Projekt (egal was es ist) wünsche ich dir ganz viel Erfolg und Spaß.

    Lieben Gruß,

    Martina

  10. Isi

    Liebe Kathy,
    oh weh, grad wo ich so dolle Aua habe, weiss auch ich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Meine Heidi nimmt auch schon seit einigen Jahren starke Schmerzmittel, und wehrt sich mit Händen und Füßen, auf Opiate umzusteigen.
    Gestern konnte ich sie gar nicht leiden, weil SIE ja mit mir zum Vet. gefahren ist, und DER hat mir diese Schmerzen zugefügt. ICH weiss ja nicht, dass es für mich gut ist :-(
    So gibt es in JEDEM Leben ein AUF und AB !!
    Ich finde es gaaaanz super, dass du hier über dein Befinden schreibst, und eigentlich sind wir Blogger dazu da, um einander zuzuhören, Trost zu spenden und zu helfen, wenn es nötig ist. DAS macht die Blogger Familie aus!!
    Dein Wolf erwartet von dir, dass du dich ganz schnell wieder derfängst, denn er steht dir ja zur Seite. WAS willst du mehr?
    Blogge, wenn du magst, und lass es, wenn du grad nicht magst.
    Wir bleiben dir treu, ich schick dir ganz viele Schlabberbussis und denk daran, dass IMMER ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.
    Liebes Wuffi deine Isi

  11. shadownlight

    mein liebe treue leserin, ich hoffe meine zeilen werden nicht nach mitleid klingen, denn es tut mir wirklich leid. deine zeilen… sie sind so warm, so echt, so …, ich weiss, dass ich genau das gefühl meinem vater gegenüber bringen wie du deinem vater. stärke, ehrlichkeit, liebe… und ich habe grosse angst vor dem tag, an dem er nicht mehr stark sein kann. manchmal frage ich mich, wie ich damit einmal umgehen werde wenn meine lieben eltern schwach werden, wie ich reagieren werde, wenn meine lieben eltern krank werden, und noch schlimmer: was werde ich einmal ohne sie machen?! mir kommen die tränen bei deinen zeilen und die tränen wenn ich daran denke, dass das alter oder krankheit uns unsere liebsten menschen einfach so nimmt.
    ich kann dich sehr sehr sehr gut verstehen!!! in manchen sätzen habe ich mich wieder gefunden, genickt, eine träne verloren und bin still geworden. danke, dass du es geteilt hast. ich drücke dich ganz sehr!!!

  12. Fellmonsterchen

    Du bist gar nicht weinerlich, das ist eine Menge, was da auf Dich einstürzt, und Du hältst Dich sehr tapfer. Du bräuchtest eine ganze Armee voller Ümpfe.
    Fühl Dich gedrückt.
    LG
    Die Sparversion

  13. Ruby

    Hey meine Liebe,

    das hört sich definitiv nicht schön an und ich kann deinen Stand derzeit sehr gut verstehen. Irgendwann ist es einfach mal zu viel und da kann dann auch eine Harte Schale nichts mehr dran ändern, dass sie bröckelt. Aber, ich bin mir auch sicher, dass du das alles hinbekommen wirst. Schon alleine, weil der Wolf immer ein Auge auf dich haben wird und aufpasst dass du den Weg nicht verlierst. Das ist immer gut zu wissen, außerdem habe ich dich als starken Menschen an sich kennengelernt (gibt es eigentlich lesengelernt, denn kennen bezieht man ja eigentlich auf das persönliche Treffen….hmmm…das muss ich mal ergründen. ^^)
    So aber nun genug geschwaffelt, eigentlich wollte ich dir damit auch nur sagen, dass du auch ruhig mal ein bisschen “weinerlich” sein darfst denn nur so kann es auch wieder bergauf gehen. Manu´s Spruch ist da schon sehr passend, den hat mir meine Oma und meine Mutt immer wieder mitgeteilt und es stimmt tatsächlich. Wenn man genau aufpasst, dann kommt da ein Lichtlein und wenn es noch so klein ist.
    Ich wünsche dir/euch und deinem Paps nur das Beste und drück natürlich alle Däumchen die ich habe. (ganz ohne Mitleid, sondern eher mit Mitgefühl!!! <– ich hoffe das ist erlaubt)
    Fühl dich mal ganz liebe gedrückt
    dat Rubylein

  14. DieIsi

    Wow, eine ganz schöne Ladung, die da offensichtlich mal raus musste. Und gut, dass du es durch das Schreiben ein wenig kanalisierst. Das hat weder etwas mit Schwäche zeigen zu tun noch mit Mitleid erregen, es ist schlichtweg, wie es der Posttitel sagt und es hilft ein bisschen. Es erleichtert ein stückweit, es sortiert die Gedanken und im Endeffekt tut man sich sogar damit nicht nur selbst etwas Gutes sondern auch anderen – weil es immer auch andere Menschen geben wird, die das Geschriebene nachempfinden können und merken, hey, ich bin auch nicht alleine mit so nem Mist…
    Ich persönlich kann es z.B. sehr gut nachempfinden wie es ist, wenn ein Elternteil nicht gesund ist. Es ist einfach eine sehr große Belastung, es löst Ängste aus und es macht einen einfach fertig, einen geliebten Menschen leiden sehen zu müssen. Ich hoffe wirklich sehr für dich und deine Familie, dass sich die Umstände bald zum Besseren wenden werden.
    Und auch was den Rest betrifft, der dich gedanklich und emotional so sehr fordert: Du hast selbst schon gesagt, was und wer dir in solchen Momenten Kraft gibt. Also zögere nicht, von diesen Quellen auch Kraft zu beziehen. Es geht nicht immer auf eigene Faust und das muss es auch nicht.
    Ich drück dich auch mal ganz dolle.
    LG

  15. Sabienes

    Manchmal kommt halt alles zusammen, das ist wirklich wahr. Und es gibt noch ein Leben außerhalb des Blogs und das ist wichtiger.
    Tut mir leid mit deinem Pa. Ich kann dir nachfühlen, habe das auch schon mitmachen müssen. Oder nicht “müssen”, man begleitet einfach den Menschen, egal, wohin die Reise geht.
    Pass gut auf dich auf und lass dich knuddeln!
    LG
    Sabienes

  16. Heike-Fräulein Muster

    Dein Blog ist dein “Organ” wo du deinen Kummer,Freude, Zorn etc. rausbrüllst und damit dir alles von der Seele schreiben kannst.. ich denke , das tut dir gut und hilft dir weiter in vielen Lebenslagen. Dieses solltest du nicht schließen aber ich kann mir gut vorstellen, dass du ab und an denkst es geht nicht mehr…aber dann kommt von irgendwo wieder in Lichtlein daher glaub mir….

    Im Leben wird es immer wieder Ungerechtigkeit geben, Krankheit schleicht sich leider auch immer wieder ein & Dinge die man einfach nicht ändern könnte auch wenn man es sich noch so sehr wünscht…
    Das Leben ist kein Ponyhof und man muss einige Hürden bewältigen aber das wichtigste dabei sind immer die Gefährten die MIT dir den Weg bestreiten & nicht die, die dir/euch Steine in den Weg legen…

    Du bist ein besonderer Mensch, mit dem ich schon lang per FB befreundet bin und aus dieser kleinen FB Freundschaft ist einfach mit der Zeit eine echte Freundschaft herangewachsen. Ich würde jetzt nicht sagen ich kenne dich gut aber ich lerne immer neue Dinge an dir kennen & schätzen und weiß doch so ein bisschen was über dich :)

    Und jetzt lass dich knuddeln, lehn dich zurück und schau was du alles in deinem Leben gemeistert hast und lass die Anderen reden, deren Leben muss ja sehr interessant sein wenn sie über andere richten …..

    Mach dir keinen Kopf über diese Menschen sondern verbringe deine Zeit sinnvoll & mit Menschen die dich lieb haben, dich schätzen und wissen das du ein liebenswerter “Drache” bist :)

    ich hab dich lieb :D

  17. Mel

    Drück dich!!!
    Du weißt wo du mich findest.

    Lg Mel

  18. daggi

    Fühl Dich gedrückt!

    Ich glaube, an so einen Punkt kommt jeder immer mal wieder und dann ist es wichtig, den eigenen Bedürfnissen auch mal nachzugehen ohne wenn und aber und Verbindlichkeiten. Und am Ende gehen wir wieder gestärkt daraus hervor.

    Lg

  19. Ralph

    Gerade gelesen – gut, dass Du einen "Reißwolf" hast ;) Ich knuddele Dich mal virtuell und hoffe, es ist alles schon wieder ein wenig freundlicher/besser geworden!? Ansonsten sei einfach Du und kümmere Dich nicht um Leute, die Dich nicht respektieren; in welcher Form auch immer.

    LG,
    Ralph

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