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Das Schicksal ist ein mieser Verräter: Buch vs. Film

Posted by on 09/07/2014

Jajaja, sagt nichts! ICH bin ein Spätzünder, auch dieses Mal wieder! Obwohl dieses Buch bereits 2012 erschienen ist, habe ich es erst jetzt geschafft, es zu lesen. Um ehrlich zu sein war mir dieses Buch vorher gar nicht bewusst untergekommen, erst als ich gehört habe, dass es nun verfilmt worden ist, bin ich darauf angesprungen. Eigentlich peinlich, findet ihr nicht auch? ABER ich habe zumindest die Reihenfolge eingehalten und zuerst das Buch gelesen, bevor ich mir den Film angesehen habe.

Grundsätzlich kommt es meiner Meinung nach ja extrem selten vor, dass eine Verfilmung eines Buches zumindest gleich gut wie das Buch ist. Ausnahmen wie zum Beispiel die TV-Serie “Game of Thrones” zu George R.R. Martins “A song of ice and fire” bestätigen natürlich die Regel.
Widmen wir uns also zuerst der Buch-Rezension (während ich das Buch rezensiere kenne ich lediglich den Trailer zum Film, bin also bisher gänzlich unbeeinflusst vom Film), bevor wir die geschriebene Geschichte mit dem Film vergleichen.

buecher-0127

Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CoKG
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2012
Genre: Roman
ISBN-Nummer: 978-3446240094

Der Autor:
John Green wurde 1977 geboren und studierte Englisch und vergleichende Religionswissenschaften. Er arbeitet als freier Journalist und lebt mittlerweile mit seiner Frau und den beiden Kindern in Indianapolis. John Green hat bereits zahlreiche Bücher wie zB. “Eine wie Alaska”, “Die erste Liebe” oder “Margos Spuren” geschrieben, wovon einige sogar mehrfach mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurden. Mit “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” gelang John Green ein weltweiter Bestseller, der in 40 Sprachen übersetzt und mittlerweile sogar verfilmt wurde. In Deutschland fand man das Buch über ein Jahr auf der Bestseller-Liste des Spiegels.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Eine gezeichnete Skyline, darüber ein Sternenhimmel, der nach oben hin immer dunkler wird. Darauf prangt in großen Lettern der Autorenname und der Titel des Buches. Der Klappentext verspricht ein berührendes Buch:

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. Quelle: amazon.de

Meine Meinung:
Ich weiß bereits jetzt, dass ich vermutlich nicht die richtigen Worte finden werde, um die Gefühle richtig beschreiben zu können, die ich während des Lesens empfand. Die Geschichte von Hazel und Gus geht definitiv ans Herz, denn obwohl sie natürlich bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar und somit vorgezeichnet ist, wird man trotzdem vollauf von der Geschichte eingenommen. Obwohl das Thema Krebs eher mit Worten wie Traurigkeit oder Verlust einhergeht, ist diese Geschichte doch voller Hoffnung und Wärme.

Hazel ist trotz ihrer Krankheit (oder gerade deshalb) ein selbstbewusstes Mädchen, das weiß was sie will. Ihre etwas selbstironische, ehrliche Art machte es mir sehr einfach, sie sofort ins Herz zu schließen und auch Augustus muss man einfach mögen. Und so schaffen sich die Beiden einen Kokon voller Farben, Lebensfreude und Abenteuer und genießen die Zweisamkeit, auch wenn sie Beide (ebenso wie der Leser) wissen, dass es nicht von langer Dauer sein wird.

Obwohl der Krebs ihrer beider Leben (früher, andauernd oder später) weitgehend beeinflusst und eigentlich dominierend sein müsste, so steht er trotzdem nicht unmittelbar im Vordergrund. Vielmehr steht Hazel und Gus’ Liebesgeschichte im Vordergrund, ihr Zueinander-Finden und ihre tiefsinnigen Gespräche.

Man hat die Beiden oft so deutlich vor Augen und es kann sogar passieren, dass man sich ein ganz kleines bisschen in Augustus verliebt, bzw. in das Bild, welches Hazel von ihrem Gus hat (oder Beides). Besonders von Gus hatte ich ein ganz bestimmtes, klares Bild vor Augen und ich muss bereits jetzt zugeben, dass er im Film (obwohl ich momentan nur den Trailer kenne) nicht ganz so gelungen ist. Aber mal gucken, vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch.

Mehr als einmal kamen mir beim Lesen die Tränen und ich musste das Buch weglegen um nicht völlig haltlos loszuschluchzen – und trotzdem empfand ich auch nach der letzten Seite nicht nur Traurigkeit, sondern auch ein Gefühl von Schönheit und Glück. Ja, dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte, irgendwelche Worte die jemand aneinander gereiht hat – nein, dieses Buch ist pure Magie, trotz der grausamen Diagnosen schillernd und bunt, voller Lebensmut.

John Greens Formulierungen sind teilweise sehr poetisch und tiefsinnig, ohne jedoch anstrengend, abgedroschen oder langweilig zu werden. Ganz im Gegenteil, gerade durch diese poetischen Züge erhält die Geschichte zum Teil wohl diesen ganz speziellen Charme, der den Leser komplett vereinnahmt.
Diese Geschichte wird mir definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben – wer diese Geschichte noch nicht gelesen hat, der sollte dies definitiv nachholen! Nicht einfach nur den Film gucken, sondern wirklich lesen! Ihr werdet es nicht bereuen!

 * * * * *

Tja, nun zum Film – kurzum, ich war froh, eine Packung Taschentücher dabei zu haben, denn die Tränen flossen in Strömen. Aber nicht nur mir erging es so, ich wette, dass ein Großteil des Kinosaals ebenfalls still vor sich hingeweint hat, ich sah selbst das männliche Geschlecht weinen.
Die beiden Hauptdarsteller, Shailene Woodleyals Hazel Grace und Ansel Elgort als Augustus, haben mich in ihren Rollen völlig überzeugt und obwohl da und dort einige Dinge weggelassen wurden, so muss ich zugeben, dass das eine der besten Buch-Verfilmungen ist, die ich jemals gesehen habe.

Wie schon gesagt war ich gerade zu Anfang nicht so ganz einverstanden mit “Augustus”, weil Ansel meiner Vorstellung von Augustus nicht so ganz entspricht. Ich hatte mir “meinen” Gus ein bisschen herber und männlicher vorgestellt, wenn ich ehrlich bin. Ansel ist mir als Gus fast ein bisschen zu bubihaft, doch ich gebe zu, dass er mir fast von Minute zu Minute mehr zusagte.
Dieser Film kommt gänzlich ohne irgendwelche Special Effects oder sonstigem, computergesteuertem Klimbim aus, was ihn vermutlich noch um einiges sympathischer macht und vor allem zeigt: es reicht oft auch alleine die schauspielerische Leistung aus, um einen wirklich guten Film zu präsentieren/zu machen, der die richtigen Emotionen von der Leinwand zum Zuschauer liefert.

Wer es also wirklich “richtig” machen möchte, der sollte zuerst das Buch lesen und dann den Film gucken. Klar, ihr könnt nun sagen: wozu, wenn ich das Eine kenne, kenne ich doch auch das Andere? Aber obwohl sich der Film so unmittelbar an das Buch hält, so macht es doch einen Unterschied, ob man das Buch liest oder den Film guckt. Guuuuut, Taschentücher wird man wohl in jedem Fall brauchen, aber ich verspreche euch, es wird sich auszahlen!! =)

Wer von euch ist noch meiner Meinung?

12 Responses to Das Schicksal ist ein mieser Verräter: Buch vs. Film

  1. trisch

    Ich lese gerade das Buch , habe es neulich im Buchladen erst entdeckt, ich bin somit auch ein Spätsommer.
    Ich wusste gar nicht das es verfilmt wurde, da muss ich mir gleich mal die DVD bestellen. Ich lese immer erst das Buch und bin meist von Firmen enttäuscht, bis auf ein paar Ausnahmen.
    Aber Kathy, mich wundert es das du SO EIN BUCH LIEST :)

    • Mestra Yllana

      Ach, macht ja nix, Hauptsache uns ist zumindest irgendwann der Knopf aufgegangen, oder? ;-)
      Bestell dir die DVD, der Film ist wirklich auch sehr schön – aber vergiss nicht, gleich eine Großpackung Taschentücher mitzubestellen, da heulst du sicher, das kann ich dir jetzt schon versprechen! <3

      Was wundert dich daran? ;-) Ich bin sehr vielfältig – gut, ok, ich hätte wohl nicht von mir aus danach gegriffen, aber nachdem so viele Leute so begeistert waren, musste ich mich doch auch selbst informieren…

      • trisch

        Na ich dachte eben nicht das du so ein Taschentuch Buch lesen würdest. Ich dachte du bist eher “Hardcore”;)
        DVD er ich bestellen ja, Tempos hab ich Kilometer, ich heulen ja sogar bei Bambi ;)

        • Mestra Yllana

          BIN ich ja auch, aber ich bewege mich gerne auch auf tiegründigeren Wegen und das Buch hatte mich dann einfach neugierig gemacht, weil so viele Leute davon geschwärmt haben. Also dachte ich mir, lad ich es mir runter, kann ja nicht schaden.

          Ach Gott und wie ich geheult habe! <3
          Seitdem ich die Medis für die Schilddrüse nehme, bin ich auch viel gefühlsduseliger und heule viel schneller bei FIlmen… außerdem habe ich sowieso überall Zupfboxen stehen. =P

  2. Ruby

    Hey meine Liebe,

    das klingt nach einem sehr tiefgründigem, traurigem aber gleichzeitig auch fesselndem Buch. Ehrlich gesagt, habe ich bisher auch weder das buch noch den Film gekannt. Aber ich werde Besserung geloben und mal ein Auge hineinwerfen. :D

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Oh, natürlich hat dieses Buch auch sehr viele tieftraurige Passagen und man vergießt definitiv einige Tränen, aber es macht einen nicht traurig im traurigen Sinne – viel eher öffnet es einem das Herz und es macht irgendwo auch ein bisschen glücklich.
      Ich denke, das klingt jetzt doof, oder?

      • Ruby

        Okay das klingt nicht doof sondern irgendwie verwirrend und macht durchaus neugierig auf das Buch würde ich meinen. :o)

        Lieben Gruß,
        Ruby

  3. Isi

    Also ICH kenne nur ein Buch:
    http://www.amazon.de/Anleitung-zum-Ungl%C3%BCcklichsein-Vorwort-Hormann/dp/3492300324/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1346259193&sr=1-1
    und habe selbst nur den Film gesehen, weil ich persönlich zur Premiere war:
    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.410695322335027.97533.182564111814817&type=1
    Alle anderen Bücher interessieren mich nicht wirklich, und Filme nur mit Tieren! :-)
    Liebes Wuffi Isi,
    die aber denkt, dass du ALLES gut beschrieben hast !!

    • Mestra Yllana

      ISI Superstar! <3
      Danke für die Links, die Bilder kannte ich ja noch gar nicht – von dem Buch habe ich natürlich schon gehört, aber die Bilder waren mir wie gesagt neu!
      Du bist einfach eine absolute Profi-Hundedame, nech Isi? =)

  4. brico

    Ich kannte nur den Film durch meine Tochter leider nicht geschafft ;-( toll das ich durch deinen Bericht jetzt auch weiß das es ein Buch dazu gibt da wird sich jemand enorm freuen.

    • Mestra Yllana

      Kauf ihr das Buch, sie wird es lieben! Obwohl sich der Film sehr an das Buch hält, ist das Buch trotzdem einen Hauch detaillierter und ich finde auch, emotionaler und “bunter”. =)

  5. Isi

    Huhu in’s Ösiland,
    stimmt, ich bin ein absoluter Superstar, und schon drölfzigmal im TV zu sehen gewesen, und schon drundertmal auf Werbeplakaten zu sehen, und eigentlich auch INTERNATIONAL bekannt!
    Dann kennst du ja mein schwierigstes Werbe Video sicher auch nicht?
    https://www.youtube.com/watch?v=gE3gor2O5GM
    Du kannst stolz sein, von mir ein Autogramm zu besitzen!
    Liebes Wuffi Isi

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