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Eierlikörkuchen

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Posted by on 06/02/2013

Meine allerliebste, allersüßeste, allerpuscheligste Mama hatte ja am Sonntag Geburtstag, weswegen meine Schwester mir eine herzallerliebste SMS schrieb: “Du! Moch an Kuchn!”. Auf meine Antwort, das ich nicht wisse, ob ich es schaffen würde, noch einen Kuchen aus dem Handgelenk zu schütteln, schließlich mussten wir ja auch zu den Schwiegereltern fahren, kam natürlich eine weitere, liebevolle und nette SMS zurück: “Pech ghobt! Moch an!”. Bei all dieser Herzlichkeit und Freundlichkeit konnte ich nicht anders, als mich in die Küche zu stellen und einen Kuchen zu backen.

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Zum Glück weiß ich, wie meine Schwester derartige SMS meint, meistens schreibt sie so etwas mit einem dicken Grinser und einem Schmunzeln auf den Lippen. Da ich jedoch wirklich nicht viel Zeit hatte, entschied ich mich dafür, einen schnellen und einfachen, aber trotzdem leckeren Kuchen zu backen. Nach einigem Hin- und Her mit meinen beiden lieben Kolleginnen, die mir in Sachen Backen immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen, entschied ich mich für einen Eierlikörkuchen, denn einen Schuss Alkohol in Form von Eierlikör kann meine Mama schon vertragen, dachte ich mir.

Ihr braucht dazu:
5 Eier
250g Zucker
2 Pk. Vanillezucker
125g Mehl (ich habe Vollkornmehl genommen)
125g Maizena (Maisstärke)
1 Pk. Backpulver
1/4l Öl
1/4l Eierlikör (oder Baileys)
100g Schokostreusel (wer mag)

Die Zubereitung:
Zu Beginn könnt ihr gleich einmal den Backofen auf 170° C Heißluft vorheizen, damit der Kuchen später schnell ins Rohr hüpfen kann. Am Besten, ihr wiegt euch alle Zutaten gleich vorab ab, dann geht nachher auch die Zubereitung schneller – meine Mama macht das alles immer so nebenbei was ich selbst aber nicht kann, dann artet das Kuchen backen nämlich in Stress für mich aus und dann fange ich an, zu schludern – und das geht gar nicht! Öl und Eierlikör könnt ihr zum Beispiel im Messbecher zusammengeben.

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Zuerst einmal aus dem Eiklar mit dem Mixer einen schönen, festen Eischnee schlagen, den Zucker mit dem Vanillezucker und den Eidottern in eine Schüssel geben und die Masse schön schaumig schlagen. Da die Masse doch sehr trocken ist, könnt ihr einfach ein bisschen der Eierlikör-Öl-Mischung zugeben, dann lässt es sich leichter mixen. Dann langsam die Eierlikör-Öl-Mischung unterrühren.

Sobald die Masse schön cremig ist, könnt ihr das Mehl, die Maisstärke und das Backpulver einrühren. Das könnt ihr noch mit dem Mixer erledigen (staubt aber etwas!),  den letzten Schritt, bei dem ihr den Eischnee in die Masse unterhebt, solltet ihr allerdings mit einem Spachtel unterheben, damit der Kuchen dann schön locker und flaumig wird.

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Danach kommt der Teig in eine große, hohe Guglhupfform, achtet darauf, dass ihr mit dem Teig mindestens 3 bis 5 cm unter dem Rand der Form bleibt, da der Kuchen sehr aufgeht und der Teig sonst ausläuft. Für etwa 45 – 60 Minuten ab in den Ofen, je nachdem wie viel Power euer Ofen hat. Nach dem Backen und Auskühlen einfach mit Puderzucker bestreuen und fertig ist die Köstlichkeit.

Servieren könnt ihr den Kuchen mit einem Klecks Schlagobers über den ihr einen Schuss Eierlikör gießt – sieht nicht nur prima aus, sondern schmeckt auch superlecker, schön saftig und fluffig!

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eierlikörkuchen6Für den Geburtstagskuchen meiner Mama habe ich zusätzlich noch 100g Schokostreusel in den Teig gerührt, damit sieht der Kuchen später ein bisschen wie ein Ameisenkuchen aus. Da ich noch Eierlikör dahatte (gibt es ja nur in großen Flaschen), habe ich einfach noch einen zweiten Kuchen, dieses Mal ohne Schokostreusel, für meine Kollegen gebacken. Hat sogar meinen handyverweigernden Kollegen dazu gebracht, mir eine SMS zu schreiben, wie gut der Kuchen war… ist das nicht einfach herzig? ;-)

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Der Kuchen ist prima dazu geeignet, ihn nach Lust und Laune zu verändern, statt Eierlikör kann man zum Beispiel Baileys verwenden, oder man streut die gebutterte Guglhupf-Form mit gehackten Nüssen aus, nimmt statt Puderzucker ein bisschen Schokoglasur und überzieht den Kuchen, oder, oder, oder…. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, man kann sich einfach daran austoben! ;-)

15 Responses to Eierlikörkuchen

  1. Anika

    Am Geburtstagswochenende von meiner Schwiegermama habe ich auch das erste Mal einen Eierlikörkuchen gegessen. Und obwohl ich gar keinen Eierlikör mag, fand ich ihn richtig lecker und schön saftig. Deine Kreation sieht jedenfalls auch sehr lecker aus!

    • Mestra Yllana

      Purer Eierlikör ist ja auch nicht so wirklich mein Ding, aber in dem Kuchen verarbeitet schmeckt die Gesamtkomposition einfach prima! Und vor allem ist der Kuchen schön fluffig und saftig! ;-)

  2. Andrea

    Eierlikör pur mag ich auch nicht, aber in Kuchen ist er total lecker. Ich kenne den Eierlikörkuchen nur ohne Nüsse und Co, aber mit scheint er ja auch gut zu sein – jedenfalls auf dem Foto! ;)
    LG Andrea

    • Mestra Yllana

      *hihi* den helleren Kuchen konnte ich selbst ja auch nicht kosten, aber nachdem meine Kollegen nicht gestorben sind und auch ganz begeistert waren, kann er nicht so schlecht gewesen sein – mit Nüssen mag ich ihn besonders gerne!

  3. Nike B

    Oh man, ich liebe Eierlikör, bisher kannte ich aber nur Torten und die sind mir dann doch meist was voluminös ^^ Das Rezept werde ich definitiv nachbacken :)
    DANKE <3
    Liebe Grüße
    Nike

    • Mestra Yllana

      Bei Torten ist es wirklich immer sehr schwer, die Balance zwischen lecker und “zu viel” hinzubekommen. Aber der Kuchen ist prima, saftig, süß und fluffig, aber trotzdem nicht zu viel des Guten! =)

      Viel Spaß beim Nachbacken!!

  4. Sabine v. Liebstöckelschuh

    Oh, der sieht aber lecker aus und das Rezept hört sich auch sehr gut an! Ich hoffe nur, man kann anstelle von Maisstärke auch Kartoffelstärke (Mondamin) nehmen, aber wahrscheinlich schon…
    Den werde ich doch direkt demnächst mal nachbasteln. Der Alkoholgehalt vom Eierlikör dürfte ja beim Backen verschwinden, oder? Frage nur, weil ich nicht weiß, ob das Kind davon essen darf oder nicht…

    • Mestra Yllana

      Also ich denke mal, dass es kein Problem ist, statt dem Maizena auch Kartoffelstärke zu verwenden – ist ja doch relaitv geschmacksneutral und hat im Prinzip die selbe Wirkung! ;-)

      Betrunken wird man auf alle Fälle nicht davon, man schmeckt auch den Eierlikör nicht sehr intensiv durch, aber ich würde den Kleinen lieber ein kleineres Stück geben, sicher ist sicher.

  5. Nicole

    Wah! Eierlikörkuchen habe ich vor bestimmt 10 Jahren das letzte Mal gegessen und ich könnte heute nicht einmal mehr sagen, ob er mir schmecken würde. Also auf den Fotos sieht er zumindest superlecker aus, auch wenn ich an Eierlikör pur nie rangehen würde. ;)

    • Mestra Yllana

      *hihi* Das verstehe ich, ich hab beim Backen versucht, den Eierlikör pur zu kosten, muss aber ehrlich zugeben, dass ich auch kein Freund davon bin – es sei denn, er ist im Kuchen, da schmeckt man den Eierlikör auch nicht sehr intensiv raus…

  6. Manuela

    Hmmm, lecker. Alkoholisches ist normalerweise gar nicht mein Ding. Eierlikörkuchen schmeckt aber sogar mir. Hab’ mir gleich das Rezept notiert und werde es mal selbst probieren.

  7. Danny

    ahhhh ich sabber dir jetzt mal den blog voll…… hungggggaaaaaaaaa
    das wird auf jeden fall ausprobiert!!!

  8. Daggi

    Ich lieb ja Eierlikör und das klingt wirklich lecker, muss ich mir unbedingt merken :)

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