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Flammkuchen – eine Spezialität aus dem Elsass

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Posted by on 26/07/2014

Meinen ersten Flammkuchen habe ich vor über zwei Jahren durch einen Produkttest kennengelernt und verspeist. Damals bekam ich von Knack&Back einen Fertigboden zur Verfügung gestellt und auch die Creme für den Belag war damals in meinem Produktpaket enthalten. Seitdem haben wir diesen Flammkuchen sehr oft gegessen, sind aber mittlerweile dazu übergegangen, sowohl den Boden als auch die Creme mit dem Belag selbst zuzubereiten. Geht fast genauso schnell wie mit den Produkten von Knack&Back, versprochen! ;-)

Der Ursprung des Flammkuchens liegt im Elsass, in der Pfalz sowie in Baden – mittlerweile hat sich der Flammkuchen aber schon weit verbreitet und trägt nicht nur die verschiedensten Namen, sondern wird auch mit unterschiedlichen Belägen zubereitet. Der Klassiker aus Brotteig kommt neben einer Creme meistens mit etwas Lauch, Speck oder Zwiebeln als Belag aus, es gibt aber auch süße Beläge zB. mit dünnen Apfel- oder Birnenscheiben und Zimt.

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Flammkuchen wurden früher noch vor dem Brot gebacken, um bereits zu Beginn die starke Hitze sinnvoll zu nutzen. Zudem konnte man an den Flammkuchen auch die Temperatur einschätzen – nicht dass zum Schluss noch das Brot verbrannte, weil die Hitze noch viel zu stark war…

Wie schon gesagt wird für den dünnen Boden meist eine Art Brotteig verwendet, während für die Creme meistens Schmand (bei uns hier in Österreich Sauerrahm) verwendet wird. So ein Flammküchle ist schnell und einfach zubereitet, schmeckt lecker und kann ganz nach Belieben belegt werden – man sollte jedoch sparsam mit dem Belag sein, weil sonst der Boden nicht knusprig wird.

Flammkuchen mit Topfenteig???

 

Ich habe mich mal an eine etwas kalorienreduziertere Variante des Flammkuchens gewagt und anstatt eines Brotteiges einen Topfenteig (Topfen = Quark) fabriziert, was erstaunlich gut gelungen ist. Darum dachte ich mir, vielleicht hat ja der oder die Eine oder Andere Interesse daran, diesen Flammkuchen mal nachzubacken…

Für den Boden braucht ihr:
250g Topfen
300g Vollkornmehl
1 Ei
etwas Milch
Salz und Pfeffer

Und für den Belag:
1 Becher Sauerrahm (Schmand)
1 Bund Jungzwiebeln
ca. 150g Schinken
Salz und Pfeffer nB

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Die Zubereitung:
Zuerst vermischt ihr den Topfen mit dem Mehl und verknetet die beiden Zutaten mit dem Ei. Nun müsst ihr etwas Milch zugeben – beim MIlch kann ich euch die Menge nicht genau sagen, es sollte jedoch ein geschmeidiger Teig entstehen, den ihr dann gut auf ein Blech ausrollen könnt. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Teig wird nun auf einem Blech ausgerollt und an den Rändern umgeklappt, damit eine kleine Erhöhung entsteht. Verwendet als Unterlage am Besten Dauerbackfolie, denn auf normalem Backpapier hat der Teig leider meistens die schlechte Angewohnheit, festzukleben.
Sollte es doch normales Backpapier sein, dann rollt den Teig zwischen zwei Blättern Backpapier aus, nehmt den oberen Bogen Backpapier ab und pinselt den Teig dünn mit etwas Olivenöl ein. Dann das Backpapier wieder drauf und umdrehen, sodass die obere, bepinselte Seite nun unten ist. Den nun oberen Bogen abnehmen und belegen.

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Für den Belag schneidet ihr die Jungzwiebeln in feine Ringe und den Schinken in Quadrate und gebt beides mit dem Sauerrahm in eine Schüssel. Kurz mit etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack und Belieben abschmecken und ordentlich durchmischen. Zum Schluss gebt ihr die Belagcreme einfach noch auf den Teig und verstreicht sie gleichmäßig darauf.

Bei ca. 180°C Heißluft wandert das Blech nun in den Ofen für ca. 20-30 Minuten, je nachdem, wie viel Power euer Backofen hat und wie knusprig ihr den Teig haben wollt. Nach dem Backen wird der Flammkuchen einfach in 4 Stücke (oder besser 6 Stücke, falls ihr nicht so große Teller oder so großen Appetit habt) geschnitten und serviert.

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Aber jetzt bin ich neugierig:
Welche Form des Flammkuchens wird bei euch in der Gegend gegessen? 

16 Responses to Flammkuchen – eine Spezialität aus dem Elsass

  1. Isi

    Huhu Kathy,
    also ICH esse den mit Topfen, wart, ich komme!
    Liebes Wuffi Isi,
    dessen Heidi sich das Rezept “abgeschrieben” hat

    • Mestra Yllana

      Für dich würde ich glatt noch ein bisschen mehr Fleisch draufpacken, liebe Isi! =)
      Ich bin mal gespannt, was deine Heidi zu dem Flammkuchen-Rezept sagt! ;-)

      • Isi

        Dann komm ich zu dir Flammenkuchen futtern, denn Heidi’s wird “moger” sein :-)
        Sie wird auch erst backen, wenn es nicht mehr sooo heiss ist.
        Liebes Wuffi Isi

  2. shadownlight

    oh ich esse super gerne flammkuchen!
    gglg

  3. Tanjas Bunte Welt

    Das hört sich toll an. Selbst habe ich noch nie gemacht oder gegessen, aber steht auf meiner Ess-To-Do Liste ;-)

  4. Romy

    Sieht sehr lecker aus. Ich habe ich schon als Weight Watchers Variante gemacht, ebenfalls mit Quark, also topfen.

    LG Romy

    • Mestra Yllana

      Schmeckt auch saulecker mit so einem Topfenboden, findest du nicht auch? Und dann braucht man auch null schlechtes Gewissen haben! =)

  5. Gabi Fischer

    Ohh wie lecker, davon hätte ich jetzt gerne ein Stück, auch wenn es schon so spät ist. ;) lg Gabi^^

  6. Anika

    Wir machen auch super gerne Flammkuchen. Auch mit selbstgemachtem Teig ist der superschnell gemacht.

  7. Ruby

    hey meine Liebe,

    mein Freund mag solch einen Flammkuchen auch immer mal ganz gerne, ich hingegen bin irgendwie kein so großer Fan von. Ich weiß auch nicht wieso, aber es ist einfach nicht mein Geschmack, eventuell wegen dem “vielen” Schmand. -.-
    Dennoch sieht es immer wieder sehr lecker aus. *g*

    Lieben Gruß,
    Ruby

  8. Marc

    Das sieht ja mal wirklich echt total lecker aus! Ich Danke Dir recht herzlich für dieses wunderbare Rezept.

  9. Elke

    Was für ein Zufall. Ich habe vor, morgen einen Flammkuchen zu machen und zwar das Original aus dem Elsass. Seit dem wir fast jedes Jahr einmal im Elsass sind, haben wir den Flammkuchen kennen und lieben gelernt.
    LG Elke

  10. margit

    Wir mögen auch gerne Flammkuchen. Lecker

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