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Kartoffel-Karottensuppe mit Knusperspeck

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Posted by on 20/05/2014

Gestern stand ich in der Küche und überlegte so Hin und Her, was ich kochen sollte – ich hatte noch ein offenes Netz Kartoffeln da und mit denen wollte ich eigentlich etwas zaubern, bevor sie wieder auswachsen und man sie wegschmeißen kann. Mir ist es grundsätzlich absolut zuwider, Lebensmittel wegzuschmeißen, ich bin immer wieder schockiert, wie viele Lebensmittel ich bei uns in den Mülltonnen sehe. Da stellt man sich doch die Frage, ob das mit der Theorie, dass es uns immer noch viel zu gut geht, nicht vielleicht doch zutrifft…

Und zu dieser Fraktion möchte ich einfach nicht gehören, zudem bin ich der Meinung, dass man auch aus “Resten” tolle Gerichte zubereiten kann, man muss sich nur etwas einfallen lassen. Und improvisieren, das ist auch ganz wichtig! =) Ich entschied mich dann für eine Kartoffel-Karottensuppe, denn ein paar Karotten hatte ich auch noch da. Ich hoffe, dass die Mengenangaben halbwegs stimmen, ich habe ja viel nach Gefühl gekocht (und mindestens die doppelte Menge von dem hier) – ihr müsst also im schlimmsten Fall etwas tricksen, okay?

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Für ca. 3-4 Personen braucht ihr:
800g Kartoffeln
4 Stk. mittelgroße Karotten
1 große Zwiebel
1 kleinere Zwiebel
1 Stange Sellerie inkl. “Grünzeug”
ca. 1/2 Hand voll Petersilie
2 Liter Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
1 Pk. Speckwürfel
grünen Curry, Salz und Pfeffer nB
etwas Öl

Die Zubereitung:
Wie bei so vielen anderen Gerichten auch muss zuerst das Gemüse in die richtige Form gebracht werden – will heißen: Kartoffeln in Würfel, Karotten und Sellerie in Scheiben (das “grüne Gewuschel” einfach auch dazuhacken), die große Zwiebel in Würfelchen, die kleine Zwiebel in Scheiben. Und die Petersilie könnt ihr auch gleich hacken, dann habt ihr während des Kochens nicht so einen Stress.

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Zuerst die Zwiebelwürfel in einem großen Topf andünsten bis sie glasig sind, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Wenn die Suppe köchelt, könnt ihr die Kartoffelwürfel, den Sellerie und die Karotten dazugeben. Auch die Lorbeerblätter und die gehackte Petersilie (davon ein bisschen zurückhalten) gebt ihr in die Suppe und lasst alles schön aufkochen, bist die Karotten und Kartoffeln schön weich geworden sind. Bei Bedarf könnt ihr die Suppe noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

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Während die Kartoffeln und Karotten schön vor sich hinkochen, könnt ihr schon mal den “Knusperspeck” vorbereiten. Dazu röstet ihr die Zwiebelringe schön knackig in einer Pfanne an, bis sie schön braun werden. Wer mag, kann auch noch ein bisschen Zucker dazugeben und karamellisieren lassen, das gibt noch einen leckeren Geschmack. Dann gebt ihr einfach die Speckwürfel dazu und röstet diese ebenfalls an, bis sie schön knusprig sind – aber nicht verbrennen lassen! :-P

Die Pfanne könnt ihr dann von der Platte nehmen, damit ihr euch wieder der Suppe zuwenden könnt. Grundsätzlich könnte man sie ja so auch essen (ich liebe Suppe mit Karotteneinlage… hmmm), aber für heute wollen wir sie ja schön cremig. Bevor ich der Suppe aber mit dem Pürierstab zu Leibe rücke, schöpfe ich immer etwas von der Suppe ab, zudem solltet ihr auch etwas von den Kartoffelwürfeln und den Karottenscheiben herausnehmen – und die Lorbeerblätter natürlich auch. Die Suppe schöpfe ich deswegen ab, damit die Cremesuppe nicht gleich zu flüssig wird (Suppe kann man immer noch zugeben, wenns zu dickflüssig wird).

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Mit dem Pürierstab ordentlich durchmixen – mein Kenwood hat dazu einen eigenen Aufsatz namens “SoupXL”, funktioniert aber mit dem normalen Aufsatz auch, keine Bange! Je nachdem, ob die Suppe nun zu dickflüssig ist, könnt ihr wieder etwas von der klaren Suppe dazugeben, bis ihr die richtige Konsistenz habt. Geschmacklich fand ich die Suppe nun ehrlich gesagt aber ein bisschen langweilig und ja – eben “schon mal dagewesen”. Also habe ich ein bisschen in meinem Gewürzschränkchen gewühlt, bis ich auf mein grünes Currypulver von BenCondito stieß. In normalem Curry hatten wir das Pulver ja schon probiert und waren ganz begeistert – warum sollte es dann nicht auch meine Kartoffelsuppe verfeinern können? ;-)

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Also auch hiervon nach Geschmack würzen, bis die Suppe “richtig” schmeckt – gibt eine herrliche, exotische Note und ist einfach mal was anderes finde ich. Nun gebt ihr noch die zuvor entnommenen Kartoffelwürfel und Karottenscheiben wieder zurück in die Suppe (quasi als Einlage) und schon sind wir fertig zum Servieren! =) Dazu entweder einfach in tiefen Suppentellern oder im “Wolf-Style” in einer Suppenschale die Cremesuppe anrichten, mit dem Knusperspeck garnieren und noch etwas Petersilie darüberstreuen.

Die Idee mit dem Curry war definitiv nicht falsch, denn dem Wolf, der von dem Curry ja nichts wusste, hat die Suppe sehr gut geschmeckt, er wollte unbedingt wissen, was ich da sonst noch hineingetan habe, denn die Suppe schmeckte ihm viel, viel besser als sonst…

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12 Responses to Kartoffel-Karottensuppe mit Knusperspeck

  1. Eva Mirschel

    Mmmhhh…sieht echt lecker und einfach aus :-D

    • Mestra Yllana

      Ist es auch – nervig ist eigentlich nur die Schnippelei, der Rest geht leicht von der Hand und geht eigentlich relativ schnell. UND sie schmeckt gut, das ist die Hauptsache! =)

  2. shadownlight

    ich liebe solche suppen über alles, hab gleich appetit bekommen ;)
    gglg

  3. Karins

    die Suppe mache ich auch sehr gern, manchmal kommt noch ein Stück Kohlrabi oder Lauch mit rein, was man halt noch so da hat. Deine Teller gefallen mir besonders gut <3

    In der Kürbiszeit verfeinere ich die Suppe auch gern mit einem Hokkaido; ingwer, Kokosmilch und Garnelen
    oder mit Wienerle (die musste ich immer mit rein tun, damit meine Kleine das Gemüse drum rum auch mit isst ;-)
    hab da auch ein Rezept auf meinem blog

    • Mestra Yllana

      *lach* Jap, da kann man total schön variieren – einfach alles rein, was man so da hat, das ist auch einer der Gründe, warum ich solche Suppen bzw. Eintöpfe so gerne mag.

      Oh, Kürbiscremesuppen mag ich auch sehr gerne – aber bitte ohne Ingwer, mit dem Zeug kann man mich jagen, da kann er noch so gesund sein, ich mag den Geschmack einfach nicht… *brrr* Alleine bei dem Gedanken zieht es mir eine Gänsehaut auf…
      Apropos Würstchen – die könnte man auch reintun, hätte der Wolf auch erwartet bzw. vorausgesetzt und dann war er grantig, weil keine drin waren… =P

  4. Julia

    So die sieht wirklich lecker aus vor allem mit dem Speck drauf :)

    • Mestra Yllana

      Ohne Speck wäre es nicht gegangen – einen Wolf nur mit Gemüse zu versorgen wäre aber auch zu barbarisch, findest du nicht? ;-)

  5. Fräulein Muster

    Na das ist aber fies, ich lese NIE wieder so leckere Beiträge von dir wenn ich gerade wo bin , wo ich nichts Essbares in greifbarer Nähe habe *sabber*

    :) Ne jetzt mal ehrlich das sieht super lecker aus und nebenbei auch noch so gesund. Das muss ich auch mal probieren, yummy

  6. Ruby

    Heyho,

    das sieht aber unheimlich lecker und appetitlich aus. Da möchte ich doch glatt was zu Essen herausholen und in mich hineinstopfen, weil bei dem Anblick mein Magen knurrt. :D

    Lieben Gruß,
    Ruby

  7. trisch

    Hmmmm haben will JETZT SOFORT

  8. Lili

    Coole Einstellung zum Thema essen und Essen machen. Meiner Meinung nach ist es auch wichtig wenig zu kaufen um nicht hinterher wegschmeißen zu müssen.
    Liebe Grüße und Danke für das tolle Rezept.

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