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[Rezension] – “Das Geschöpf seiner Träume” von Laura Lay

Posted by on 30/07/2014

Hallo ihr Lieben!
Wisst ihr, ich freue mich immer wieder, wenn Autoren (oder Verlage) meinen Blog finden und mir dann eine Nachricht schicken, ob ich nicht ein Buch von ihnen lesen und rezensieren möchte. Ich würde mich allgemein gerne ein bisschen mehr auf Bücher und Rezensionen konzentrieren, allerdings fallen mir da gleich zwei Faktoren ein, die mich immer ein bisschen zurückhalten. Zum Einen ist mir aufgefallen, dass meine Rezensionen im Vergleich zu den anderen Artikeln nicht ganz soooo gut besucht und gelesen werden. Auf der anderen Seite macht mir oft auch der Zeitfaktor einen Strich durch die Rechnung: es gibt immer so viel zu tun, bevor ich in ein Buch abtauchen kann und ich möchte ja auch niemanden warten lassen…

Wie dem auch sei – als ich aus dem Urlaub zurückkam fand ich eine sehr nette Anfrage von einer Autorin in meinem Postfach, ob ich nicht auch eines ihrer Bücher rezensieren möchte. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich bei erotischen Geschichten immer ein bisschen im Zwiespalt befinde, denn normalerweise fallen diese nicht wirklich in mein Beuteschema. Aber ich breche nun einmal gerne aus und ich war doch auch irgendwie neugierig auf die Geschichten von Laura Lay, also lies ich mich einfach überraschen:

rezi-books-3Sorry für die schlechte Quali, ehrlich! =(

Titel: Das Geschöpf seiner Träume
Autor: Laura Lay
Verlag: Kindle Edition
Genre: erotische Kurzgeschichten
ASIN-Nummer: 
B00L1RWP2M

Die Autorin:
Wie ihr vielleicht schon erraten habt, handelt es sich bei Laury Lay wohl um ein Pseudonym einer Autorin, die unter einem anderen Namen in anderen Genres ebenfalls Bücher schreibt. Viel mehr, als dass sie ein 74er-jahrgang ist und sehr nette E-Mails schreibt, habe ich leider nicht herausgefunden! =) Aber das soll auch so sein – ich finde es so viel spannender, wenn ich ehrlich bin!

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Ganz nach dem Sprichwort: “Ein (nackter, schöner) Rücken kann auch entzücken” nimmt ein bloßer Frauenrücken, nur halb verhüllt durch ein rotes Tuch dieses Cover ein. Zudem wurde die Kehrseite der jungen Dame mit einem bunten Blumen-Tattoo verziert. Bereits die Inhaltsangabe verrät, dass es sich bei diesem kurzen Büchlein für zwischendurch um eine Sammlung von vier Kurzgeschichten handelt:

Der Schriftsteller Leon erfindet eines Tages den bizarren Charakter einer Frau und bannt ihn aufs Papier.
Als diese Frau – sein Geschöpf – nachts plötzlich die Seiten verlässt, in sein Bett schlüpft und ihm genau das antut, was er im Manuskript geschrieben hat, wird ihm bewusst, was für eine Macht er hat. Als ihr Schöpfer kann er sie dazu bringen, all seine erotischen Wünsche zu erfüllen! Aber was geschieht, wenn das Geschöpf einen eigenen Willen entwickelt?

So beginnt eine der vier erotischen Geschichten dieses Bands. Quelle: laura-lay.jimdo.com

Meine Meinung:
Auf der einen Seite sind Kurzgeschichten bzw. auch kleinere Kurzgeschichtensammlungen natürlich prima, denn man kann immer wieder kurz hineinschnuppern und muss sich nicht darauf konzentrieren, über einen längeren Zeitraum den roten Faden zu behalten. Mir geht es mit Kurzgeschichten allerdings meistens so, dass die Geschichte bereits dann vorbei ist, wenn ich endlich ein Gefühl für den oder die Hauptcharaktere entwickelt habe. Auch mit diesen Kurzgeschichten von Laura Lay erging es mir nicht anders.

Insgesamt findet man auf 52 Seiten 4 kurze, erotische Erzählungen: Fieber, Mein heimliches Fenster, Die Sprache der Blüten, Das Geschöpf seiner Träume. Am Besten von diesen vier Geschichten hat mir “Fieber” gefallen, denn hier versucht eine eigentlich erfolgreiche Geschäftsfrau, die scheinbar im Leben bereits alles erreicht hat, einen Barbesitzer zu knacken. Doch egal was sie aufführt, wie leicht bekleidet sie auch in der Bar erscheint, dieser Mann scheint sie einfach nicht beachten zu wollen, doch dann…

Oberflächlich betrachtet könnte man vielleicht denken, dass diese Frau verrückt ist, man versteht nicht, warum sie sich so sehr darin verbeißt und verrennt, beachtet werden zu wollen. Doch auf den zweiten Blick erzählt mir diese Geschichte von Einsamkeit, einer großen Sehnsucht nach Nähe und Liebe – Gefühle, über die sich die Protagonistin wohl selbst gar nicht wirklich klar sein mag. Oder aber ich interpretiere einfach zu viel hinein, wer weiß? ;) In jedem Fall habe ich mir hier wirklich gewünscht, dass es weitergeht, denn die Geschichte endet gerade zum spannendsten Zeitpunkt und lässt mich als Leserin mit einem großen Rätsel zurück!

Mit den anderen drei Geschichten allerdings kam ich weniger klar, war aber nicht am Schreibstil der Autorin liegt, denn die Geschichten lesen sich zügig, flüssig und angenehm leicht, also genau passend für Geschichten, die man gerne zwischendurch liest. Vielmehr sind es die Geschichten selbst, die teilweise irritierend, verwirrend und düster, voyeuristisch, ja fast sogar bedrohlich und auch seltsam sind – vor allem die Erste, “Das Geschöpf seiner Träume”. Obwohl ich die Geschichten sogar ein zweites Mal gelesen habe, fand ich keinen Zugang, sondern war danach noch irritierter…

Ich gebe zu: ich hatte doch irgendwie etwas völlig anderes erwartet. Ich habe grundsätzlich nichts gegen ein prickelndes Leseerlebnis (was ich auch erwartet hatte), doch in diesem Fall mochten derartige Empfindungen erst gar nicht aufkommen – ich denke, mir war vor allem die erste Geschichte zu heavvy oder ich bin einfach ein Softie, zu sehr Romantikerin, wer weiß…

Eine Bewertung fällt mir aus diesem Grund sehr schwer, auf der einen Seite steht diese eine Geschichte, die mich wirklich gefesselt hat und bei der ich gerne auch wissen würde, wie es weitergeht (dieses RÄTSEL, ich WILL wissen was dahinter steckt) und auch ein angenehmer Schreibstil, der mir durchaus gefallen hat.
Auf der anderen Seite stehen die anderen Geschichten mit denen ich einfach nicht klar kam, die ich einfach nicht verstand und (wenn ich ehrlich bin) auch gar nicht verstehen wollte… seltsam, wenn mich ein Büchlein mal so zwiegespalten zurücklässt…

3 Responses to [Rezension] – “Das Geschöpf seiner Träume” von Laura Lay

  1. Brigitte

    Hallöchen, ja komisch das fällt mir auch auf, dass bei den Bücherrezensionen immer sehr wenige Kommentare sind. Manches Mal lese ich mir sie durch, aber ich lass mich dann immer zu sehr beeinflussen hi.
    Bücher lesen erfordert schon viel Zeit, momentan komme ich leider zu gar keinem Buch, irre wie die Zeit einem davon läuft.
    Klingt sehr interessant dieses Buch, aber nicht so ganz mein Fall.
    Liebe Grüße und viel Spaß beim Bücher lesen.

    • Mestra Yllana

      Ich finde das wirklich schade, denn ich hänge sehr an den Rezi’s – die schreibe ich nämlich sehr, sehr gerne. Aber man kann es ja nicht erzwingen und Bücher interessieren ja nun einmal nicht jeden! =)

  2. Ruby

    Hey meine Liebe,

    solche Bücher sind für mich ja irgendwie gar nichts. Ich fühle mich da beim Lesen meistens nicht wohl. Irgendwie doof. :P

    Grüßli,
    Ruby

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