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[Rezension] – “Das Los” von Tibor Rode

Posted by on 27/04/2014

In letzter Zeit habe ich mich ausnahmsweise einmal bei den Bewerbungen für Rezi-Bücher bei Blogg dein Buch zurückgehalten – mein SuB bestätigte mir bei jedem Blick, dass ich mehr als genug Bücher hatte, die noch auf mich warteten. Trotzdem kann ich es nicht lassen, ab und an mal reinzuschneien und “nur mal so” zu gucken, was es denn so zur Auswahl gäbe. Und als ich dann folgendes Buch erblickte, musste ich einfach meine Chance nutze, denn der Klappentext hatte mich sofort in den Bann geschlagen – genauso wie das Cover:

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Titel: Das Los
Autor: Tibor Rode
Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: 13. März 2014
Genre: Thriller
ISBN-Nummer: 
978-3431038934

Der Autor:
Tibor Rode wurde im Jahr 1974 geboren und arbeitet mittlerweile in Hambur als Autor, Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter. Bereits mit “zarten” 12 Jahren wurde er in das Programm “Kreatives Schreiben” aufgenommen, welches vom Bundesbildungsministerium initiiert wurde.
Momentan wohnt Tibor Rode gemeinsam mit seiner Familie und dem Familienhund in Schleswig-Holstein.
Mit “Das Rad der Ewigkeit” erschien 2013 sein erster Roman, “Das Los” ist sein zweites Buch.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Obwohl das Cover ziemlich “minimalistisch” gestaltet wurde – es zeigt ja lediglich ein vierblättriges Kleeblatt, welches mit Blut gedruckt/gezeichnet wurde – fesselt es vermutlich gerade deswegen den interessierten Leserblick. Außerdem passt es auch sehr gut zur Geschichte, denn im Grunde genommen geht es eigentlich nur um ein kleines bisschen Glück… Ich finde das Cover sehr gelungen, immerhin hat es mich dazu verleitet, auch den Klappentext zu lesen.

Für was bist du bereit, deine Seele zu verkaufen? Diese Frage müssen sich vier Menschen in verschiedenen Teilen der Welt stellen, als ihnen ein mysteriöser Mönch die Teilnahme an einem jahrhundertealten Spiel anbietet. Ihr Einsatz: alles, was sie besitzen. Der Gewinn: ein Preis von unermesslichem Wert – die Erfüllung all ihrer Träume. Alle vier lassen sich auf das Spiel und seine Regeln ein. Aber dann geschieht ein Mord, und die Teilnehmer erkennen, wie hoch ihr Einsatz wirklich ist… Quelle: Bastei Lübbe Verlag

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei verschiedenen “Zeiten” erzählt, zum Einen in der Gegenwart, wo wir vier unserer Hauptprotagonisten und gleichzeitig auch die Teilnehmer der rätselhaften Lotterie kennenlernen. Zum Einen Pradeep, der in den Slums von Mumbai um das Überleben seiner Familie kämpft, der New Yorker Makler und Spekulant Carter, der in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Trisha, die ihre Eltern belügt um mit deren Geld ihre Pokersucht zu finanzieren und zum Schluss Henri, der im Gefängnis zwar nicht frei ist, aber mehr Freiheiten genießt, als alle anderen Gefangenen.
Sie alle erhalten ein uraltes Los zu einer seit Jahrhunderten laufenden Lotterie, doch der Einsatz ist hoch…

Währenddessen kämpft Antonio di Calzabigi im 18. Jahrhundert mit der Einführung der königlich-preußischen Lotterie und gegen mächtige Gegner. Wie genau die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, erschließt sich dem Leser erst langsam, doch Tibor Rode schafft es, mit seinen bildhaften Schilderungen jeden Fleck auf dem königlichen Rock, die Armut in den Slums von Mumbai oder den kleinen, liebenswerten Mönch vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen.

Ebenso spannend wie auch die Geschichte finde ich aber auch die Verquickung von realen Personen und Geschehnissen wie zum Beispiel Casanova oder auch Friedrich des Großen mit der Fiktion dieser ganz speziellen Lotterie, die ganz dem Geiste des Autors entsprungen ist.
Anfangs wusste ich noch nicht so recht, was ich mit der Geschichte anfangen soll, doch schon bald begann sich eine schöne Spannung aufzubauen, die vor allem auch durch die “fiesen” Zeitsprünge immer wieder neu angeheizt wird.

“Das Los” ist viel – es ist die Geschichte von fünf Personen, die alle auf ihre Art und Weise ihrem Glück nachjagen. Fünf verschiedene Lebensgeschichten und auch zum Großteil ein Krimi, aber weniger ein Thriller, wenn ich ganz ehrlich bin. Aber so störend finde ich diese “Tatsache” eigentlich gar nicht, ganz im Gegenteil. Durch den spannenden, lebendigen Schreibstil des Autors, der den Leser ständig bei der Stange zu halten vermag, hat man gar keine Zeit dazu, zu bemerken, dass die Thriller-Elemente eigentlich sehr rar gesät sind.

Besonders gut hat mir gefallen, dass man fast bis zum Schluss einfach nicht erraten konnte, worum es sich beim Gewinn dieser außergewöhnlichen und auch eigenwilligen Lotterie handelt. Und genau so muss ein richtig gut geschriebenes Buch auch sein – flüssig zu lesen, spannend und auch überraschend! Und darum gebe ich Tibor Rode’s “Das Los” auch 4 von insgesamt 5 Sternen – ich fühlte mich wirklich sehr gut unterhalten und werde mir wohl auch das erste Buch Tibor Rode’s holen!
Wem meine Rezension gefallen hat und sich das Buch gerne bestellen möchte, der hat hier die Chance dazu!

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