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[Rezension] “Das Verhängnis” von Joy Fiedling

Posted by on 21/07/2014

Kennt ihr das? Manchmal hat man einfach kein glückliches Händchen in puncto “Bücher aussuchen”, da kann es schon vorkommen, dass man mal zwei oder drei eher nicht so überzeugende Bücher in die Hände bekommt. Auch heute habe ich wieder ein Buch für euch, dass mich nicht so recht vom Hocker reißen konnte – was eigentlich verwunderlich ist, denn die Autorin ist in meinen Augen normalerweise eigentlich ein Garant für richtig gute Bücher und normalerweise lese ich ihre Geschichten richtig, richtig gerne!

Die Rede ist von der guten Joy Fielding – “Tanz, Püppchen, Tanz” oder auch “Lauf, Jane Lauf” habe ich auf einen Sitz verschlungen und war absolut begeistert davon. Als ich dann also unlängst “Das Verhängnis” auf einem Flohmarkt entdeckte, überlegte ich nicht lange, sondern griff beherzt zu, da man Mrs. Fielding eben kennt und sich eigentlich darauf verlassen kann, dass man von ihren Story’s sehr gut unterhalten wird. Aber gucken wir mal rein und schauen, was mir nicht so recht gepasst hat:

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Titel: Das Verhängnis
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 1. Auflage, 20. Februar 2012
Genre: Roman
ISBN-Nummer: 978-3442473502

Die Autorin:
Joy Fielding wird wohl jeder Leseratte ein Begriff sein. Geboren in Kanada am 18. März 1945 beginnt sie bereits mit 8 Jahren zu schreiben, mit 12 Jahren lässt sie in einem ihrer Werke das erste Mal jemanden Sterben. Sie studiert Literatur und möchte danach eigentlich eher Schauspielerin werden. Dieser Traum scheitert allerdings, dafür öffnen sich andere Türen, denn mittlerweile ist sie international in den Bestsellerlisten vertreten. Joy Fielding lebt und arbeitet gemeinsam mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in Toronto und Palm Beach.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Das Titelbild passt perfekt zu der Vorschau, die der Klappentext liefert, man hat sofort ein Hotelzimmer vor Augen, in dem eine hilflose Frau ans Bett gefesselt liegt und dem Grauen ins Auge blickt… woran sonst sollte man denken, wenn man das mit einem groben Strick gefesselte Händepaar sieht? ;-)
Natürlich habe ich vor dem Kauf noch ganz schnell auf die Inhaltsangabe gelinst, ganz so unvorbereitet kaufe ich Bücher dann doch nicht, auch wenn mir der Name des/der Autors/in schon schöne Stunden verspricht:

Als Suzy Bigelow eines Abends beschließt, in einer Bar in Miami Beach alleine einen Drink zu nehmen, kann sie nicht ahnen, dass sie damit eine wahre Lawine an verhängnisvollen Ereignissen lostreten würde. Denn am Tresen stehen drei Männer, die sie beobachten und schließlich eine Wette abschließen: Wer von ihnen es schafft, die attraktive junge Frau noch in derselben Nacht zu verführen, ist der Gewinner. Sehr schnell gerät Suzy in einen gefährlichen Strudel – und was wie ein harmloses Spiel begann, erfüllt sich in einem Hotelzimmer auf katastrophale Weise… Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:
Bewusst habe ich schon beim Genre nur “Roman” gewählt, denn von einem Thriller sind wir hier weit entfernt. Egal welchen der Charaktere ich kennenlernte, so recht mochte ich keinen ins Herz schließen und ich fand mir auch bis zum Schluss niemanden, mit dem ich hätte mitfiebern können. Denn alle Personen sind irgendwie so merkwürdig und teilweise auch unglaubwürdig, nicht nur in ihren Handlungen – und da rede ich nicht wirklich von Suzy, die ihren Mann nicht verlässt, obwohl er sie ständig brutal verprügelt. Denn dass ein Mann eine Frau schon so einschüchtern kann, dass sie sich gar nichts mehr traut, das finde ich ja noch nachvollziehbar.

Die Inhaltsangabe verspricht eine Spannung, die ich während der ganzen Geschichte fast schmerzlich vermisst habe – man dümpelt als Leser eher lustlos durch die Geschichte und wartet ständig auf den großen “Knall”, der aber vergeblich gesucht wird. Die gesamte Geschichte wirkt eher flach und unrealistisch, richtig ge- und erzwungen konstruiert, zieht sich wie ein Kaugummi und hält zu keiner Minute auch nur ansatzweise, was der Klappentext verspricht.

Ich hätte mich wohl maßlos geärgert, wenn ich den normalen Kaufpreis dafür ausgegeben hätte, bei den 50 Cent auf dem Flohmarkt lässt sich die Enttäuschung gerade noch so verschmerzen. Am Liebsten würde ich dem Buch 0 Sterne geben, im Endeffekt bekommt es den 1 Stern auch nur, weil auf den allerletzten Seiten eine ganz nette Wendung eingebaut war, die mich zumindest nicht ganz grenzenlos enttäuscht zurücklies. Wer das Ende kennt, wird vermutlich wissen, wovon ich rede.

Eine Fielding wird mir jetzt in nächster Zeit wohl nicht ins Haus kommen, ich wüsste auch nicht, wem ich dieses Buch empfehlen sollte… Eigentlich schade, denn ich weiß ja, dass Joy Fielding das VIEL VIEL besser kann! =)

6 Responses to [Rezension] “Das Verhängnis” von Joy Fiedling

  1. Isi

    Huhu Mestra,
    du weisst ja, was ICH lese :-)
    DIESES Buch hätte nicht einmal heidi bis zum Schluss gelesen, und DIE ist ein kleiner “Bücherwurm”, sie kennt sogar die Autorin.
    Liebes Wuffi Isi aus dem noch immer heissem Berlin!!!

    • Mestra Yllana

      Selbstverständlich kenne ich deine Lektüre, liebste Isi! <3
      Heidi kennt Joy Fielding? Das ist ja mal klasse! Ich glaube, ich kenne keinen einzigen Autor persönlich, aber ich freue mich über die paar Autoren, mit denen ich schon “persönlich” auf Facebook oder via Mail zu tun hatte! =)

  2. Ruby

    Hey meine Liebe,

    das ist ein vernichtendes Urteil zu dem Buch. Sehr schade, dass es dich überhaupt nicht überzeugen konnte. Es ist ja eigentlich schon schwer, jemanden so sehr “abzuschrecken”. Aber was soll man schön reden, was nicht ist. :)

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Hab ich die Rezi so böse geschrieben? =( Ich war aber auch echt wirklich enttäuscht, schließlich kenne ich schon etliche Bücher von der Autorin und die konnten mich bisher immer überzeugen, aber in diesem Fall war ich dann so froh, als ich dann auf der letzten Seite war…

  3. Olga

    Das Buch habe ich schon zwei Mal durchgelesen, ist richtig super! Joy Fielding gehört zu meinen Lieblingssriftstellern, ich lese die Bücher von ihr schon zum zweiten Mal, da ich schon alle durch habe und die soooo gut sind. glg Olga

    • Mestra Yllana

      Findest du? Ich war nicht so überzeugt, weil alleine der Klappentext schon eine andere Geschichte versprochen hatte, als ich dann wirklich vorfand. Und ich fühlte mich auch nicht, als würde ich gerade einen Thriller oder einen Krimi oä. lesen…

      Aber daran sieht man wieder sehr schön: Geschmäcker sind verschieden!! <3

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