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[Rezension] – “Eine Leiche taucht ab” von Josh Lanyon

Posted by on 26/08/2014

So, ich sitze gerade dick eingewickelt in meine liebste, weichste Kuscheldecke, habe mir ein Lava-Wärmkissen auf den Bauch gepackt und eine Kanne weißen Tee aufgegossen. Da hat man mal einen einzigen Tag in der Woche frei und könnte weiß Gott was tun (und wenn es nur Staub saugen und Wischen wäre, nech?), doch stattdessen hat man die netten Bauchkrämpfe zu Besuch, die weder eingeladen waren noch willkommen sind. Aber ich fühle mich zumindest so gut, dass ich ein bisschen lesen und auch ein oder zwei Rezis schreiben kann. Dann verbrate ich meinen freien Tag wenigstens nicht gänzlich sinnlos…

Ich möchte euch heute also ein ganz neues Baby aus dem Verlagsprogramm des Incubus Verlages vorstellen, nämlich einen Krimi von Josh Lanyon. Krimis habe ich ja gefressen, da kann ich ja kaum nein sagen, wenn gefragt wird, ob man vielleicht ein Rezensionsexemplar haben möchte. Man Frau will, ist doch klar, was für eine Frage! *frechgrins* Liebend gerne und natürlich herzlichen Dank dafür, liebes Team vom Incubus Verlag! =)
Wenig später hielt ich das Büchlein auch schon in der Hand, musste es aber vorerst noch für ein paar Tage aus der Hand legen, weil ich ja noch in der Göttlich-Trilogie hing. Aber gleich danach musste es dieses Buch sein, alleine das Cover!

buecher-

Johs Lanyon “Eine Leiche taucht ab”

Titel: Eine Leiche taucht Ab
Autor: Josh Lanyon
Verlag: Incubus Verlag
Erscheinungsdatum: 15. August 2014
Genre: Krimi, Romantic Thrill
ISBN-Nummer: 978-3981594881

Der Autor:
Josh Lanyon lebt in Los Angeles, Kalifornien und ist ein sehr erfolgreicher, amerikanischer Krimiautor. Seine Kriminalfälle zeichnen sich neben spannenden Fällen aber meistens auch dadurch aus, dass sich zwischen seinen beiden (männlichen) Hauptfiguren immer auch eine romantische Beziehung entwickelt. Seit neuestem widmet sich Josh Lanyon aber nicht nur den Krimis, einige seiner neueren Bücher findet man auch im Fantasy-Genre – insgesamt hat er bisher 22 Bücher geschrieben.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Das Titelbild gefällt mir persönlich ausgezeichnet, denn das alte, ziemlich verfallene Haus weckt so eine schöne, gruselige Stimmung, sodass man sofort ahnt, dass dieses Haus in der Geschichte eine nicht unwesentliche Rolle spielen wird. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch das verdorrte, fast mannshohe Gras im Vordergrund, welches zusätzlich noch eine verlassene Atmosphäre schafft. Richtig schön abgestimmt eben auf die nicht minder spannende Inhaltsangabe auf der Buchrückseite:

Als der Künstler Perry nach einer der größten Enttäuschungen seines Lebens nach Hause zurückkehrt, erwartet ihn ein Toter in seiner Badewanne. Fassungslos über den grausigen Fund trommelt er die Einwohner der fern der Zivilisation liegenden Pension zusammen – unter anderem den grimmigen Ex-Marine Nick, der kürzlich nicht nur seinen Job bei der Navy in den Sand gesetzt hat, sondern auch seine Ehe. Als Nick das Badezimmer unter die Lupe nimmt, ist der Tote verschwunden. Verliert Perry den Verstand? Dieser Vorfall ist nur der erste in einer langen Reihe von Seltsamkeiten, bevor das alte Haus in den Wäldern sein Geheimnis preisgibt. Perry und Nick jagen des Rätsels Lösung und kommen sich dabei viel näher, als dem ehemaligen Soldaten recht sein kann. Quelle: Incubus Verlag

Meine Meinung:
Der junge Künstler Perry stößt bei seiner Rückkehr von einer ohnehin schon enttäuschenden Reise, die er sich übrigens eigentlich hätte gar nicht leisten können, auf eine Leiche in seiner Badewanne. Doch als endlich die Polizei eintrifft, ist die Leiche aus seinem Badezimmer verschwunden und alle halten den guten Perry für ein bisschen verwirrt. Einzige Unterstützung findet er in seinem Nachbarn, dem ehemaligen Navy SEAL Nick, denn dieser spürt sofort, dass hier mehr dahinter steckt, als Perry und ihm lieb sein kann…

Nick ist ein richtiger Soldat, knurrig und forsch, am Liebsten wäre ihm ja, in würden alle in Ruhe lassen, denn eigentlich hat er selber genug Probleme. Doch als der arme Perry ihm fast vor die Füße fällt und versucht, sein Asthma zu bekämpfen um endlich erzählen zu können, was er da gerade grausiges in seiner Badewanne gefunden hat, erbarmt sich Nick doch und lässt Perry sogar bei sich wohnen.
Perry wiederum schlägt sich mehr schlecht als recht mit seinem Job in der Bücherei durch, denn von seinen Malereien kann er leider nicht leben. Zudem wurde er gerade von seinem Freund bitter enttäuscht und diese gelb besockte Leiche ist so ziemlich das letze, womit er sich eigentlich beschäftigen möchte.

Ein bisschen enttäuscht hat mich das Alston Estate-Anwesen, weil es leider nicht ganz so gruselig ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Im Laufe des Buches hat es sich zwar dann doch noch von seiner überraschenden Seite gezeigt, doch da wäre sicherlich noch ein bisschen mehr gegangen, da bin ich mir sicher.
Die übrigen Bewohner der Pension sind bunt zusammengewürfelt und irgendwie scheint es, als hätten alle so ihre düsteren Geheimnisse. Relativ schnell steht fest, dass irgend jemand im Haus zumindest für das Verschwinden der Leiche (und wahrscheinlich auch für den Mord) verantwortlich ist. Doch wer?

Abgesehen von den beiden Männern bleiben die anderen Hauptfiguren eher blass, einseitig und auch ziemlich im Hintergrund, wodurch es zumindest mir schwer fiel, richtig mitzuraten, mitzufiebern und einen anständigen Spannungsbogen zu erhaschen. Doch dieses kleine Manko bügeln Nick und Perry eigentlich fast schon wieder aus, denn sie erinnern mich in ihrer beider Schüchternheit im Umgang miteinander ein bisschen an die erste große Liebe. Alle Beide haben wie viel zu viel Angst vor der Reaktion des jeweils Anderen, sodass sie nie so recht aus ihrer Haut können/wollen. Manchmal wollte ich (besonders Nick!!) sie an den Schultern packen und mal so richtig schütteln! *gnah*

Die 235 Seiten lasen sich schön auf einen Sitz weg, auch wenn ich in dieser Geschichte ausnahmsweise weniger auf den Krimi fixiert war, sondern vielmehr auf die beiden Hauptprotagonisten, durch und mit denen diese Geschichte eigentlich lebt. Mit dem Hintergrund, bzw. der Vorgeschichte zum eigentlichen Mord am Geist mit dem gelb karierten Sakko war ich nicht so recht einverstanden, das wirkte ein bisschen dazugebastelt und nicht so recht stimmig. Darum gibt es für “The Ghost wore yellow socks” (im amerikanischen Original) insgesamt 4 von 5 Punkten von mir.

 

2 Responses to [Rezension] – “Eine Leiche taucht ab” von Josh Lanyon

  1. Brigitte

    Klingt interessant, ich glaub das Buch würde mir gefallen.
    LG

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