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[Rezension] – “Eiskalte Umarmung – Poesie der Angst” von Astrid Korten

Posted by on 17/03/2014

Unheimlich, wie sehr Autoren mit ihren geschriebenen Werken oft überzeugen können, oder? Als ich vor etwa zwei Wochen das Februar-Programm des dotbooks-Verlages im Mailfach vorfand ahnte ich noch nichts böses und scrollte mich durch die neu erschienenen Bücher. Normalerweise überfliege ich die Mails nur, als reinem Selbstschutz, denn ansonsten könnte ich mich nicht mehr halten und müsste stapel- nein LKW-weise Bücher bist zur drohenden Ohnmacht kaufen – zu viele gute Bücher, zu wenig Zeit… ;-)

Allerdings saugten sich meine Augen beim Überfliegen an einem bestimmten Namen fest, sodass meine Hand wie von selbst die Kontrolle übernahm und sofort wieder raufscrollte. Ich brauchte eigentlich nicht einmal mehr den Klappentext lesen, denn ich wusste schon beim Schreiben der Rezi zu Astrid Korten’s erstem Werk “Tödliche Perfektion – Poesie der Macht”, dass ich die Nachfolger alle haben will! Gesagt, getan, Buch besorgt und gleich nach dem Herunterladen losgelesen!

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Titel: Eiskalte Umarmung – Poesie der Angst
Autor: Astrid Korten
Verlag: dotbooks Verlag
Erscheinungsdatum: März 2014
Genre: Thriller
ASIN-Nummer: B00GLN2BQG

Die Autorin:
Astrid Korten studierte Wirtschaftswissenschaften in Leiden und Maastricht und arbeitete danach etliche Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin sowie Geschäftsführerin in diversen angesehenen Firmen. Ihre große Leidenschaft gehörte jedoch bereits seit dem 13 Lebensjahr dem Schreiben, damals schrieb sie verschiedene Kurzgeschichten die, nicht nur bei ihren Mitschülern sondern auch bei den Lehrern großen Anklang fanden. Im Jahr 2004 machte sie das Schreiben endlich zu ihrem Beruf – nebenbei ist die begeisterte Malerin, spielt Saxophon und betätigt sich gerne sportlich in der Natur. Sie lebt mit ihrer Familie in Essen.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Eine Hand mit blauen Fingernägeln, die sich in einer bittenden Geste nach etwas oder jemandem ausstreckt – auch dieses Mal wieder mit den Blutstropfen verziert, die schon an der Cover-Rose zu Frau Korten’s erstem Werk zu finden waren. Dieses Mal konnte mich das Cover nicht so in seinen Bann ziehen wie es bei “Tödliche Perfektion” passiert ist. Macht aber auch nichts, darüber tröstet der Klappentext gekonnt hinweg:

Der kommende Tag würde ein Tag des Wartens werden, ein Tag der Vorfreude auf das Finale in der Nacht. Tränen rannen über seine Wangen, während das Gesicht nur Härte zeigte. „Ich werde mir Zeit lassen“, flüsterte er, während er Milch und Zucker in seinen Kaffee rührte. „Ich werde mir Zeit lassen, wenn ich dich töte.“

Eine brutale Mordserie gibt der Polizei Rätsel auf. Die Opfer sind junge Frauen – attraktive blonde Engel mit blau lackierten Fingernägeln. In den Wohnungen der Toten findet sich stets dieselbe mysteriöse Nachricht: „Ich bin die Sehnsucht, ein Prinz und schön wie die Liebe.“ Die Kommissare Robert Hirschau und Benedikt van Cleef wissen genau: Irgendwo dort draußen bereitet sich der Killer darauf vor, erneut zuzuschlagen. Währenddessen ahnt die junge Katharina nichts von den fieberhaften Ermittlungen der Polizei – und von der Gefahr, in der sie schwebt …

Brutal, eindringlich, faszinierend: Begleiten Sie einen gnadenlosen Killer bei seinen Taten – und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt! Quelle: dotbooks.de

Meine Meinung:
Für mich überraschend kam dieses Mal, dass wir nicht wirklich bei einer Hauptfigur bleiben, sondern sowohl auf der “Opfer-Seite” als auch auf der “Ermittler-Seite” mit mindestens je zwei starken Figuren zu tun haben. Einzig bleibende Komponente bleibt der Mörder “Jakob”. Zuerst begleiten wir die kleine Katharina und Kommissar Hirschau, der gerade in einem brutalen Mordfall steckt, bei dem eine junge, blonde Frau aus grausame Art und Weise getötet wurde. Die kleine Katharina ahnt währenddessen nicht, dass sie mit voranschreitendem Alter immer mehr in das Visier des Mörders gerät…

Später wird Katharina’s kleine Schwester Anna zum Mittelpunkt der Geschichte, während auch Kommissar Hirschau ersetzt wird. “Jakob” mordet sehr brutal und die Schilderungen sind wirklich nichts für allzu schwache Nerven – aber auch logisch, immerhin haben wir es hier mit einem packenden Thriller zu tun. Man merkt eben sehr deutlich, dass sich Frau Korten in puncto menschlicher Anatomie sehr, sehr gut auskennt und sie die “Vorkommnisse” auch sehr gut beschreiben kann.

Natürlich ist es ein bisschen ungewohnt, dass man als Leser nicht bei einer Hauptfigur “bleibt”, allerdings schmälert das die Spannung keineswegs, auch wenn ich finde, dass es dadurch etwas schwerer fällt, sich in die Personen richtig hineinzufühlen. Gut gefallen hat mir, dass man auch den Mörder immer wieder begleitet und quasi “live” dabei ist, dadurch erhält man auch einen guten Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt, auch wenn zumindest ich bis zum Schluss nicht draufgekommen wäre, wer der Mörder denn nun wirklich ist.

Einige Dinge hätten für meinen Geschmack besser ausgearbeitet werden können, zB. die alte Frau auf der Parkbank, die Katharina vor dem “bösen Jakob” warnt, denn diese verschwand nach wenigen Auftritten spurlos. Und warum der Killer allen Frauen eine Hand abgehackt hat, weiß ich ebenfalls nicht…
Trotzdem war ich so gepackt und wurde regelrecht mitgerissen von der Geschichte, dass sogar mein Tablet beschloss, dass ich nun etwas übertrieben hätte. Denn es zwang mich mehr oder weniger zu einer Lesepause, um meine Augen zu schonen – das ist mir auch noch nie passiert. Aber wenn man über mehrere Stunden hinweg gebannt auf einen Bildschirm starrt, kann ich verstehen, wenn auch das Tablet mal eine Pause braucht.

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Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen verwöhnt von Frau Korten’s erstem Knallerwerk – die eiskalte Umarmung bekommt von mir nun 4 von 5 Punkten. Eingefleischte Thriller-Fans werden vermutlich ihre Freude mit den grausamen Szenen haben. In jedem Fall muss ICH jetzt unbedingt noch Astrid Korten’s drittes Buch haben, welches ebenfalls als E-Book im dotbooks-Verlag erschienen ist – alleine der Titel “Eiskalter Schlaf – Poesie des Bösen” lässt mir schon Gänsehaut auf den Armen entstehen. So fühlt sich das eben an, wenn man von einem Buch-Fieber befallen ist…

Kennt ihr das nicht auch?

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