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[Rezension] – “Fesseln der Unsterblichkeit” von Linda Valeri

Posted by on 08/08/2014

Once upon a time…
Vor langer, langer Zeit (Anfang Mai) trug es sich zu, dass ich wieder einmal ein Buch gewann – gut, man muss natürlich an Gewinnspielen teilnehmen, um überhaupt etwas zu gewinnen, aber ich freute mich wie eine Schneekönigin, dass ich als neue Adoptiv-Mutter dieses Buches ausgewählt wurde. Valentina vom Traumfeder-Blog gestaltete ihr damaliges Gewinnspiel nämlich so liebevoll und herzig, indem sie für zwei Bücher eine neue Adoptiv-Mutter suchte – wie kann man da als tausendfache Buch-Mutter “nein” sagen? ;-)

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Titel: Fesseln der Unsterblichkeit
Autor: Linda Valeri
Verlag: Romance Edition
Erscheinungsdatum: 25. April 2014
Genre: Dark Erotic Romance
ISBN-Nummer: 978-3902972163

Die Autorin:
Bereits beim Lesen des Autoren-Namens hatte ich schon die leise Vermutung, dass es sich bei “Linda Valeri” um ein Pseudonym handelt und nach einer kurzen Recherche wurde mir diese Ahnung auch bestätigt. Im wirklichen Leben heißt Linda Valeri nämlich Linda Köberl.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Das Titelbild gefällt mir in mehrfacher Hinsicht – zum Einen weist es nicht unbedingt gleich auf eine Vampirgeschichte hin und trotzdem hat man das Gefühl, das Bild wurde eine Sekunde vor dem Biss der Frau in den schlanken Hals des Mannes geschossen. Das Bild strahlt Sinnlichkeit aus und auch einen Hauch von Erotik – durch das im unteren Drittel abgebildete Haus bekommt das Cover zudem auch noch etwas Geheimnisvolles:

Wofür lebst du, wenn du unsterblich bist? Seit dem Tag ihrer Verwandlung stellt sich die Vampirin Alexandra Romanow diese Frage. Jahrhunderte ringt sie mit den Schattenseiten ihrer Existenz. Bis sie dem Sterblichen Dylan Montgomery begegnet, der eine ungeahnte Leidenschaft in ihr weckt. Doch dann wird Alexandra von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie muss eine Entscheidung treffen … Wird Liebe jemals genug sein, um den Fesseln der Unsterblichkeit zu entkommen? Quelle: amazon.de

Meine Meinung:
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich in dieses Buch doch mehr Erwartungen gesteckt hatte, sodass ich ein bisschen enttäuscht wurde. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich mich bei zu vielen “Treffen in horizontaler Lage zwischen kühlen Laken” in einer Story (die noch dazu knapp an der 200-Seiten-Marke kratzt) leicht langweile, doch mir ging die Geschichte selbst etwas zu sehr unter. Einen Großteil der Geschichte “erzählt” Alexandra aus ihrer Sicht, wodurch man sie selbst und auch ihre sehr gut kennen lernt.

Bei Alexandra hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass sie mit sich selbst nicht im Reinen ist – ihre ständige Flucht vor Christos verstand ich nur bis zu einem gewissen Grad. Irgendwann hat man es doch im Laufe der Jahrhunderte über, dass da ständig jemand auftaucht, der jede neue Liebe umbringt. Sie scheint doch zu wissen, wie man die Waffen einer Frau benutzt, warum hat sie nicht schon bereits früher gelernt, sich zu verteidigen und um ihre Lieben zu kämpfen?
Dylan jedoch bleibt eigentlich eher ein unbedeutender, blasser Nebenpart, ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass er “dieser EINE” ist, den ich mir aufgrund des Klappentextes für Alexandra eigentlich vorgestellt hatte. Er kommt mir eher nur wie der nächste Mann in einer langen Reihe vor, die in Alexandra’s Leben auftaucht.

Dabei fand ich den Ansatz, also die Grundidee der Geschichte wirklich sehr interessant und auch ausbaufähig, Alexandras Kampf gegen ihr Schicksal, aber auch gegen ihre dunkle Vergangenheit… Auch die Aufspaltung der Vampir-Fraktion in Daywalker (können auch tagsüber in der Sonne überleben, saugen ihre “Opfer” auch nicht bis zum letzten Tropfen aus) und Nightstalker (vertragen kein Sonnenlicht und töten ihre Opfer zumeist) ist mal etwas Neues – oder war es zumindest für mich, ich lese ja nicht so viele Vampir-Geschichten.

Schön fand ich aber zum Beispiel die Schauplätze in Schottland – kaum führte mich die Geschichte in die Highlands, war ich schon auf Wolke Sieben. Außerdem wird hier die Geschichte auch lebendiger, denn die Landschaftsschilderungen der Highlands lassen die Geschichte richtig aufleben.
Mit Worten versteht die Autorin in jedem Fall umzugehen, denn das Buch liest sich sehr flüssig, manchmal richtig poetisch. Trotzdem wiederholten sich einige Beschreibungen des Öfteren, so münden zum Beispiel zu verschiedenen Zeitpunkten bei zwei verschiedenen Männern deren lange, von einer sexy Hose umschlossenen Männerbeine in kniehohe Stiefel.

Ich denke, dass es der Geschichte viel zuträglicher gewesen wäre, wenn man ihr mehr Zeit gelassen hätte, sich zu entwickeln, sprich 100 Seiten mehr. Dann hätte nicht nur Dylan mehr “Entwicklungszeit” gehabt und er wäre vielleicht auch mehr in den Vordergrund getreten. So hat man eher das Gefühl, dass möglichst viel Geschehen in möglichst wenige Seiten gequetscht wurde, wodurch nicht nur viel Gefühl und Emotion sondern auch Tiefe verloren geht. Abgesehen natürlich von den “erotischen” Szenen, derer gibt es natürlich mehr als genug, wobei sie irgendwann auch etwas abgedroschen klingen.

Alles in allem bekommt dieses Buch solide 3 von 5 Punkte von mir – ich fand diesen Ausflug in das Genre Dark Erotic Romance sehr spannend und ich werde sicherlich mal wieder reinschnuppern! =) Aber jetzt dürfen es wohl erst mal wieder ein paar Krimis sein.

8 Responses to [Rezension] – “Fesseln der Unsterblichkeit” von Linda Valeri

  1. Brigitte

    Ja was soll man zu diesem Buch für einen Kommentar abgeben, räusper. Außer Schottland würde ich mal sagen, möchte ich den Inhalt nicht wirklich lesen. Ich steh mirs nicht so auf sexy Geschichten, vielleicht mal wenn ich 70 bin. :)
    Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende.

    • Mestra Yllana

      Ich habe grundsätzlich nichts gegen solche Geschichten, solange die “rundherum”-Geschichte schlüssig ist und die Erzählungen ein gewisses Niveau halten. Und ich bin mir vollauf bewusst, wie schwierig es ist, so ein Niveau über ein ganzes Buch zu halten, va. wenn sich alles im Grunde ja immer wiederholt…

  2. Ruby

    Ohje, das klingt aber nicht so toll. Aber wenn die Erwartungen zu hoch gesetzt sind, wird man leider nicht immer belohnt. -.-
    Hatte ich auch grad erst wieder bei einem Schlussband. Irgendwie schade.

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Oha, um welchen Schlussband geht es denn? Ich bin neugierig!!!
      Ich habe auch gerade eine neue Reihe angefangen (Göttlich) und bin bisher noch nicht so recht überzeugt. Und bei einer anderen Reihe habe ich mir gerade den 2. Band ergattert, der gerade erst erschienen ist, aber da ist die Reihe echt der Hammer. Rezi folgt die Tage…

  3. Olga

    Brauche auch wieder ein neues Buch zum lesen…kennst du eins, das du empfehlen würdest?

    • Mestra Yllana

      Eines? Viele!
      Aber ich kann dir kaum ein Buch empfehlen, wenn ich sonst nichts über dein “Leseverhalten” weiß – welche Genres bevorzugst du, was liest du ansonsten gerne??

  4. Ruby

    Hey meine Liebe,

    ich habe den dritten Band “Dornenkuss” der Splitterherz-Reihe beendet. Es ist irgendwie ein Drama gewesen, wobei der Schluss ganz gut gewählt wurde. Oh man, meine Buchrezis muss ich auch mal online stellen. Hoffentlich finde ich die Woche mal Zeit dafür. Da sind noch einige offen.
    Oh…ich bin neugierig, was das für eine Reihe ist wenn sie dich so überzeugt bisher. Bin ich sehr gespannt auf die Rezi. Nun bin ich erst mal an drei Einzelbänden dran, die noch offen sind. Oh man, mit dem Umbau ist es gar nicht so einfach die Bücher flüssig und schnell durchzulesen. :D

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Schon wieder eine Reihe – ich habe gerade die Trilogie von Teri Terry abgearbeitet und dann die Göttlich-Reihe angefangen. Die Reihe, die ich aber meinte, ist die “Stern der Macht”-Trilogie von Elvira Zeißler – die Rezi dazu ging heute online, guck einfach mal rein, ich kann sie nur empfehlen!!

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