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[Rezension] – “Reste klicken” von Moritz Meschner

Posted by on 03/06/2013

Leute, vor ein paar Tagen wurde ich auf angenehme Art und Weise daran erinnert, dass ich euch ja noch gar nicht gezeigt habe, was ich zu meinem Geburtstag Anfang Mai geschenkt bekommen habe – ich gelobe, dass in den nächsten Tagen ein paar Postings folgen, in denen ich euch ein paar Highlights vorstelle – die Büchergutscheine werde ich logischerweise nicht posten, aber seit ganz beruhigt: davon bekam ich eine ganze Menge! ;-)

Aber zurück zu meiner lieben Erinnerung: ich habe ja im April am Welttag des Buches mitgemacht und ein Buch unter euch verlost. Natürlich habe ich mich auch auf allerlei anderen Blogs herumgetrieben und bei vielen Gewinnspielen zu diesem Anlass mitgemacht – und so unglaublich es klingen mag, ich hatte sogar Glück und habe ein Buch gewonnen! Eigentlich hätte ich mir gar keine Chancen ausgerechnet, darum habe ich mich doppelt und dreifach gefreut!

ramonapaket

Die liebe Ramona, bei der ich das Buch gewonnen habe, hat mir in ihrem Päckchen ein paar kleine Überraschungen reingepackt und sogar an meinen Geburtstag gedacht – vielen, vielen lieben Dank, meine Liebe, ich habe mich so sehr über das Päckchen und auch über deinen lieben Brief gefreut!
Das Buch habe ich innerhalb weniger Stunden verschlungen, da es sich dabei um eher leichtere Lektüre handelt, ging das in einem Rutsch!

Titel: Resteklicken – ein Facebook-Roman
Autor: Moritz Meschner
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2012
Genre: Humor, Roman
ISBN-Nummer:
 978-3-5482-8415-6

Der Autor:
Moritz Meschner wurde im Jahr 1980 geboren, lebt und arbeitet in Berlin als beim Radio. Bei Resteklicken handelt es sich um seinen ersten Roman.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Auf orangem Hintergrund ist der Titel des Buches in weißer und hellblauer Schrift zu sehen. Darunter sieht man eine männliche und eine weibliche Spielfigur, die offenbar mit Klebeband an der Wand festgeklebt wurden und so aussehen, als würden sie tanzen. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Cover so gar nicht zusagt, ich finde es langweilig und einfallslos und würde deswegen wohl auch nicht zu dem Buch greifen, würde ich es im Handel sehen.

facebookresteklicken

Moritz hat Liebeskummer. Denn Steffi hat ihn verlassen. Die blöde Kuh. Moritz leidet. Sehr. Laut. Und öffentlich. Denn dankenswerterweise lässt Moritz jeden, der sich auf sein Facebook- Profil verirrt an diesem Schmerz teilhaben. Auch Steffi. Doch die zeigt sich erbarmungslos. Und Moritz merkt bald, dass er etwas ändern muss, wenn er Steffi – oder für den Anfang sein Leben – zurückbekommen möchte. Ausloggen. Anziehen. Los geht’s. Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten – bzw. war es. Kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte, fand ich es noch ganz witzig. Ein Dauerstudent, der von seiner Freundin verlassen wird und nun versucht, selbige mit allerlei alkoholgetränkten Blödheiten wieder zurückzugewinnen, obwohl von vorneherein mehr oder weniger feststeht, dass sie ihn wohl nicht zurücknehmen wird.

Nachdem ich die Geschichte nun allerdings ein paar Tage hab sacken lassen, muss ich ehrlich zugeben, dass sich meine Meinung total geändert hat. Es ist mir nicht ganz klar, ob der Autor Moritz Meschner hier einen Abschnitt aus seinem eigenen Leben wiedergibt, denn die Hauptfigur hießt ja genauso wie der Autor selbst, oder ob die Geschichte erfunden ist, wirklich wichtig ist dies allerdings auch nicht.

Ich bin ziemlich schockiert, wie lockerleicht in diesem Buch mit dem Thema Alkohol umgegangen ist – natürlich  wird Liebeskummer des öfteren im ersten Affekt in Alkohol ertränkt, aber eine wochenlange Sauftour, bei der man niemals nüchtern wird und von einem alkoholgetränkten Unsinn in den Nächsten taumelt, das ist doch etwas… geschmacklos.

Der Verlauf der Story ist leicht vorhersehbar (wie bereits erwähnt) und plätschert eher geruhsam vor sich hin. Ich verspürte keinerlei Nervenkitzel oder auch mal ein bisschen Aufregung, im Nachhinein bin ich eher ein bisschen abgestoßen von den ganzen unsinnigen und lächerlichen Situationen – ab und an habe ich ein bisschen geschmunzelt, zugegeben, aber meistens habe ich doch nur den Kopf geschüttelt.

Gut dargestellt wird in jedem Fall, wie gläsern und durchsichtig wir uns alle, die wir auf Facebook angemeldet sind, ganz von selbst machen. Schaut euch einfach einmal euer eigenes Profil oder das von Freunden an – wie viele haben dort ihre Adresse und Telefonnummer angegeben, beobachtet, wer wann wo “eincheckt” und somit ständig seinen Standort preisgibt – es ist erschreckend, wie viele Daten wir selbst von uns preisgeben und freiwillig mit fremden Menschen teilen!

Vielleicht sollten wir alle einmal darüber nachdenken, WAS wir mit WEM WANN teilen und welche Informationen wir bewusst und unbewusst im Internet preisgeben – schaden kann es in keinem Fall! =) Darum bekommt das Buch von mir trotz der ganzen Alkoholreise immerhin 1,5 von 5 Sternen!

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