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[Rezension] – “Todeszeichen” von Saskia Berwein

Posted by on 17/10/2013

Sodala, heute habe ich wieder einmal – wie schon die Tage versprochen – eine Rezension für euch. Mittlerweile habe ich endlich wieder in die “Leserei” hineingefunden und fresse wieder ein Buch nach dem Anderen. *freu* Auch wenn mir dieser Durchhänger doch ein bisschen Angst gemacht hat, habe ich trotzdem gewusst, dass ich wieder zu meinen heißgeliebten Büchern zurückfinden werde. Immerhin löst sich so eine alte Liebe nicht einfach in Luft auf, nech? ;-)

Natürlich brauchte es auch das richtige “Lockmittel”, welches ich dank Blogg dein Buch auch noch kostenlos zur Verfügung gestellt bekam – an dieser Stelle dafür einen lieben Dank an das Blogg dein Buch-Team, ihr leistet wirklich immer prima Arbeit, das muss man euch einfach lassen!!
Bei dem heutigen Buch handelt es sich um ein Erstlingswerk, welches meiner Meinung nach wirklich sehr gut gelungen ist – aber Näheres dazu später, zuerst einmal die üblichen Facts zu “Todeszeichen”.

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Titel: Todeszeichen
Autor: Saskia Berwein
Verlag: Egmont LYX
Erscheinungsdatum: 12. September 2013
Genre: Thriller
ISBN-Nummer: 978-3802589812

Die Autorin:
Im Jahre 1981 wurde Saskia Berwein in Frankfurt am Main geboren, wo sie aufwuchs und später auch eine Ausbildung zur Justizfachangestellten erfolgreich absolvierte. Durch diese “Praxis” und dem fast direkten Bezug zur Thematik hat Saskia Berwein natürlich die richtigen Grundlagen, um spannende Thriller zu schreiben. Und das stellt sie mit ihrem Erstlingswerk “Todeszeichen” perfekt unter Beweis. Saskia lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Mühlheim am Main.

Das Cover und die Inhaltsangabe:
Ich gestehe – als ich das Cover das erste Mal in einem kleinen Folder für Neuerscheinungen sah, war ich sofort total gefesselt. Obwohl im Prinzip total einfach, fesselt das blutige Skalpell den Blick sofort und verführt geradezu, den Klappentext zu Lesen – dieses Cover leistet genau die Arbeit, die jedes Cover eben leisten soll: den Leser neugierig machen und zum Griff nach dem Buch zu verleiten. Erst recht bei so cover-fixierten Lesern wie mir… ;-)

Aber auch die Inhaltsangabe verspricht eine gute Story:

In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen… Quelle: bloggdeinbuch.de

Meine Meinung:
Bereits der Prolog schürt schon die Neugier, denn wir begleiten eines der Opfer des “Künstlers” in seinen letzten Minuten, wobei diese Situation zumindest mich mit einer netten Gänsehaut zurückließ. Ein prima Einstieg, der sehr gut gelungen ist – ebenso wie die vielen Protagonisten, die den Leser durch die Geschichte begleiten. Nehmen wir zum Beispiel das Ermittlerduo KOK Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann, die sich zwar erst im Laufe der Geschichte kennen lernen, sich aber zu einem harmonischen Team zusammenfügen.

Jennifer Leitner ist eine etwas außergewöhnliche Kriminaloberkommissarin, die sich mit Leib und Seele ihrer Arbeit verschrieben hat, was man unter anderem daran merkt, dass sie sogar in ihrer Wohnung über einen komplett eingerichteten Arbeitsplatz verfügt und sich selbst in ihrer Freizeit mit den Mordfällen herumschlägt.
Neben den schier unlösbaren Mordfällen die sich allesamt auf den Künstler zurückführen lassen, hat KOK Leitner noch gegen die Windmühlen der Politik zu kämpfen, denn obwohl ihr Team gnadenlos unterbesetzt ist (was natürlich die Ermittlungen ins Stocken geraten lääst bzw. sogar zu gefährden droht), scheinen ihre Chefs der Meinung zu sein, dass eine Aufstockung nicht notwendig zu sein scheint.

Unverhoffte Unterstützung erfährt sie allerdings vom neuen Staatsanwalt Oliver Grohmann, wobei sich zwischen den Beiden vielleicht auch noch etwas anbahnen könnte, sollte es weitere Fortsetzungen der Leitner-Grohmann-Fälle geben, was sich ganz leise vermuten lässt – immerhin gibt es schon einen Titel. =)
Während man den ersten Teil der Geschichte eher aus Sicht der Ermittlerin miterlebt, begleitet man später die Tochter des letzten Opfers, Charlotte. Auch diese Figur ist sehr liebevoll und ausführlich beschrieben und obwohl Charlie keine 08/15-Frau ist (hochintelligent, eigenwillig, bisexuell und va. mit einer schwierigen Vergangenheit), muss man sie einfach mögen.

Der Aufbau der Geschichte ist grundsolide und auch die Spannung kommt nicht zu kurz – des Öfteren habe ich mich dabei ertappt, dass ich fast vorgeblättert hätte, um das eine oder andere Rätsel schneller aufzulösen. Während manche Szenarien teilweise ein bisschen vorhersehbar sind, sorgt besonders der Schluss, bzw. die Aufdeckung der Identität des Mörders für einige Überraschungen und auch die richtige Prise Action.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt habe. Streckenweise wäre sicherlich noch ein bisschen “mehr” gegangen, aber alles in allem hat man mit Todeszeichen einen unterhaltsamen und spannenden Thriller in der Hand. Ich freue mich definitiv auf die Fortsetzung, die ich mir auch sicherlich zu Gemüte führen werde. Von mir gibt es deswegen 4 von 5 möglichen Sternen – übrigens können meiner Meinung nach auch etwas zarter besaitete Leser ohne Probleme zu diesem Thriller greifen – bestellen könnt ihr Todeszeichen hier.

10 Responses to [Rezension] – “Todeszeichen” von Saskia Berwein

  1. Ramona :)

    Todeszeichen habe ich auch schon im Laden gesehen, das Cover ist cool aber ich bin/war noch am Schwanken. Ich habe noch soooo viel Lesestoff hier, aber mal sehen. Du machst mich auf jeden Fall sehr neugierig darauf :)
    lg Ramona :)

    • Mestra Yllana

      Ich habe nun beschlossen, alle Aktionen uä. für Rezensionsexemplare erst mal zu stoppen – ich habe hier so viele Bücher liegen, die ich unbedingt lesen möchte, ich muss auch mal wieder hinterherkommen und dann hab ich auch noch welche gekauft, das wird einfach zu viel! =)
      So wenig Zeit, so viel zu Lesen! Aber hol dir das Buch (oder warte noch ein bisschen, ich verlose es vermutlich bald), das ist echt prima!

  2. Ruby

    Hey meine Liebe,

    also ich muss zugeben, definitiv denke ich kein Buch für mich. Wobei meine Mum ja immer sagt, probiere es halt mal mit Krimis und Thriller. Sie hat nämlich früher auch keine gelesen und jetzt verschlingt sie alle. :D

    Nach deiner Meinung und der Inhaltsangabe her zu rühren, würde ich sagen das ist genau das richtige Buch für meine Mum. Muss ich mir merken für Weihnachten als Nebengeschenk oder so. ;)

    Lieben Gruß,
    Ruby

    • Mestra Yllana

      Ich wette, das kommt noch! =P Ich habe mich früher absolut gegen SciFi gewehrt, mittlerweile lese ich zumindest ab und an ein Buch aus dieser Ecke. Das zählt ja auch schon quasi als Geschmacksveränderung… irgendwie… =P

  3. Bibilotta

    Oh du hast das Buch auch gelesen… supi…ich fand es auch ganz gut und bin schon auf weitere Bände gespannt… wenn es auch stellenweise ein bisschen langatmig war.

    Aber ich muss jetzt auch erstmal meinen SUB angehen, stöndig kommt was neues reingeflogen zum Rezensieren und so … da kommt man nicht mehr hinterher ;)

    • Mestra Yllana

      Ich hinke voll hinterher, ich will unbedingt auch mal wieder Bücher lesen, die ich mir selber gekauft habe, das geht doch nicht an! =P
      Da ich es wirklich ziemlich “flutschig” durchgelesen habe, ist mir nicht wirklich viel Langatmigkeit aufgefallen… =)

  4. Honey

    Hab ich auch schon davor gestanden…hm vielleicht kauf ich ich es mir noch.

  5. Daggi

    Ich glaube, für das Buch hatte ich mich auch beworben und nun bin ich ganz neidisch, denn es klingt super. Ich bin gespannt, ob es Fortsetzungen geben wird :)

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